Qualitative Methoden der WI und Geschäftsprozesse – Lehr- und Lernmaterialien für BCSM104

Bild mit Kugelschreiber und USB-Stick - ein Sinnbild für das analoge und digitale Lernen

Hier finden Sie die Lehr-Lernmaterial (Texte, Folien, Videos) für die „Qualitativen Methoden der WI und Geschäftsprozesse“. Das Das Modul adressiert vornehmlich Studierende des CyberSecurity Managements. Anlaufstelle für Studierende ist das Modul in der Lernplattform Moodle. In diesem Beitrag sind die Materialien nur „einfach klickbar“ und für Studierende einfach findbar aufgelistet. Bald können Sie das auch in Papierform lesen – das Buch zu den Methoden ist in Vorbereitung. Dozenten an anderen Hochschulen können von mir die Folien als Power-Point erhalten.

ACHTUNG: Inhalte erst ab 06. Oktober 2022 verbindlich, derzeit noch im Entwurfsstadium.

Stand:  27.09.2022

1. Veranstaltung

Inhalte: Wirtschaftsinformatik Basics, Geschäftsprozesse

Folien

1. Was ist Wirtschaftsinformatik?

https://hs-niederrhein.sciebo.de/s/5d3PWltJyo2upmt

2. Was sind Geschäftsprozesse (und Geschäftsprozessmanagement)?

https://hs-niederrhein.sciebo.de/s/v81NDRgu8SBrwwc

Erläuternde Texte

  1. Wirtschaftsinformatik – was ist das?
  2. Geschäftsprozess – was ist das?

Für Interessierte, nicht prüfungsrelevant: Grundlagen: Bits und Bytes – das Geheimnis der Codes

Anleitung Kleingruppenarbeit / Breakout Session

1. Übung

Nehmen wir an, Sie wollten sich auf eine Stelle als Wirtschaftsinformatiker bewerben. Suchen Sie im Netz solche Stellenangebote. Welche Kompetenzen erwartet man von Ihnen?

Arbeiten Sie im Team, recherchieren Sie, diskutieren Sie, einer schreibt das Ganze kurz auf.

Nach einer viertel Stunde endet die Breakout-Session und Einige von Ihnen dürfen die Ergebnisse vorstellen.

2. Übung

Suchen Sie im Netz nach einer Beschreibung für Geschäftsprozesse. Vergleichen Sie mehrere und schreiben Sie die auf (mit Link), die Sie am schönsten finden. Und warum.

Videos

Zum Foliensatz „Wirtschaftsinformatik Basics“  (https://youtu.be/RjA6agLE6mE, 54 Minuten)

 

2. Veranstaltung

Inhalte: Modellierung, Architektur mit Aris, Anforderungsanalyse

Folien

1. Fallstudie Adaptive Stromversorgung

https://hs-niederrhein.sciebo.de/s/G4w96lE6UefgCQq

2. Modell und Modellierung

https://hs-niederrhein.sciebo.de/s/1GfzfZMZq8FIRgB

3. Anforderungsanalyse mit Use Case Diagrammen und Mockups

https://hs-niederrhein.sciebo.de/s/Av9uAuRLbvsKmjg

Erläuternde Texte

Anforderungsanalyse, warum ist das sinnvoll: https://cbrell.de/blog/anforderungsanalyse-warum-ist-sie-sinnvoll-und-wie-macht-man-sie/

Anwendungsfälle visualisieren mit dem Anwendungsfalldiagramm

Mockup – die Benutzungsoberfläche visualisieren

Anleitung Kleingruppenarbeit / Breakout Session

1. Übung
Googeln Sie nach Begriffserklärungen für "Modell". Wie unterscheiden sich Fachdisziplinen?

2. Übung
a) Googeln Sie im Internet nach "Use Case Diagramm" und "Anwendungsfalldiagramm" (Bilder Suche). Diskutieren Sie, worin sich die Darstellungen unterscheiden.
b) Zeichen Sie ein einfaches Use-Case Diagramm für ein Touristik-Anwendungssystem (siehe Foliensat

3. Übung
a) Googeln Sie im Internet nach "Mockup" und "Wireframe" (Bilder Suche). Diskutieren Sie, welche Ihnen warum gut gefallen.
b) Zeichen Sie ein einfaches Mockup (nur für die Smartphone-App) für ein Touristik-Anwendungssystem.

Videos

2 Video zum Modell und zur Modellierung (Einstieg: der Modellbegriff) 16 Minuten
https://youtu.be/Q1Ym_dM7nlE

2a Video zum Modell und zur Modellierung (ARIS zur Modellierung von Informationssystemen) 16 Minuten
https://youtu.be/Lurh42Enbeo

Video zum Foliensatz „Anforderungsanalyse mit Use Case Diagrammen und Mockups“ (https://youtu.be/rN1zXMm_acU , 22 Min.)

3. Veranstaltung

Inhalte: Modellierung in der Organisationsperspektive, Organigramm, Topologie, Prozessmodellierung

Folien

Modellierung in der Organisationsperspekive des ARIS-Hauses

     Organisation modellieren und visualisieren

     Topologien (IT im Raum, Vernetzung)

Die Steuerungsperspektive – Prozessmodellierung

     Geschäftsprozesse darstellen 1 – Prozessmodellierung mit EPK Einstieg

     Geschäftsprozesse darstellen 2 – Prozessmodellierung mit eEPK Erweiterung

  1. Komplexe Sachverhalte hierarchisch gliedern
    Grundsatzfolien für Hierarchien (in Abgrenzung zu anderen Petri-Netzen)
  2. Ziele und Zielhierarchien visualisieren
    Diese Folien sind zum selbstständigen „Nachlernen“
    „Versuchen Sie einmal, ein Ziel zu formulieren, das möglichst in ALLEN Punkten NICHT S.M.A.R.T ist.“
  3. Funktionshierarchiebäume – von den Zielen zu betrieblichen Funktionen.
    Diese Folien sind zum selbstständigen „Nachlernen“ und Vor-Lernen für die nächste Veranstaltung

Erläuternde Texte

  1. ARIS – was ist die Architektur integrierter Informationssysteme?
  2. Knoten und Kanten
  3. Hierarchische Darstellungen
  4. Organigramm – wer tut was im Unternehmen
  5. Topologien erstellen – Was ist wo und mit wem vernetzt?
  6. Geschäftsprozesse modellieren mit eEPK

Anleitung Kleingruppenarbeit / Breakout Session

1. Übung Organigramm (10 Min)

Googeln Sie nach "Organigramm", auch Bildersuche. Welche Notation wird oft genutzt?

2. Übung (Topologie) 20 Min)

Erstellen Sie eine einfache Topologie für das Touristik-Informationssystem.
Beschreibung:
Das Touristik-Anwendungssystem mit Namen ComforTourläuft auf einen Server, der direkt an das Internet angeschlossen ist.Ein Urlauber kann mit seinem Smartphone über Mobilfunk und das Internet auf die Anwendung ComforTourzugreifen. Der Urlauber braucht keine App, er kann das mit dem Browser tun.

3. Übung (einfache Prozessmodelle) (15 Min)
Aufgabe:
Versuchen Sie den Prozess, wie ein Urlauber die Smartphone-App für das Tourismus-Anwendungssystem in Betrieb nehmen kann, mittels eEPK zu modellieren.
Beschreibung:
Auslöser für den Prozess ist der Bedarf des Urlaubers. Zunächst lädt der Urlauber die „Touri-App“ aus dem PlayStore. Dann startet der Urlauber die Touri-App. Die Touri-App versucht, über das mobile Internet eine Verbindung zum Webserver mit dem Programm Touri- Comfort aufzubauen. Wenn das nicht erfolgreich ist, wird auf dem Smartphone einen Fehlermeldung ausgegeben und der Prozess ist beendet. Im Erfolgsfall werden Listen der Hotels, der Restaurants, der Speisekarten und der GPS- Tracks vom Webserver in die App heruntergeladen und angezeigt.

4. Übung: Finden Sie 4 1/2 Fehler (... im vorgegebenen Prozessmodell)

Hinweise auf Tools:

https://online.visual-paradigm.com/app/diagrams/#diagram:proj=0&type=NetworkDiagram

https://app.diagrams.net/

Videos

  1. Organigramm – ARIS Organisationsperspektive, Fachkonzept (10 Min )
    https://youtu.be/HEVoq9DqChs
  2. Topologie – ARIS Organisationsperspektive, DV-Konzept (28 Min)
    https://youtu.be/vEAFhq08dgw
  3. Video zur Geschäftsprozessmodellierung mit EPK – Einstieg, 28 Min
    https://youtu.be/Te9tvxxNniY
  4. Video zur Geschäftsprozessmodellierung mit eEPK – Erweiterung, 20 Min
    https://youtu.be/s46OLtGs1gA
  5. Video zu Hierarchien und Baumstrukturen (werden für Organigramme, Zieldiagramme und Funktionenbäume benötigt, 5 Min
    https://www.youtube.com/watch?v=x2nRNKpTj5I
  6. Video zu Zieldiagrammen (Aus den Blättern werden die Funktionen abgeleitet, 9 Min)
    https://www.youtube.com/watch?v=ih8otv418c0
  7. Funktionsbäume (Die Blätter beliefern die eEPK, 15 Min)
    https://www.youtube.com/watch?v=9ad643NL7o8

4. Veranstaltung

Inhalte: Anwendung hierarchischer Strukturierung, Flussdiagramme

Folien

Modellierung von technischen Prozessen:  Algorithmen visualisieren mit Flussdiagrammen

Erläuternde Texte

Vom Zieldiagramm zum Funktionshierarchiebaum – wie hängt das zusammen?

Der Algorithmus – Kochrezept für Handlungsabläufe

Mit Flussdiagrammen Algorithmen visualisieren

Anleitung Kleingruppenarbeit / Breakout Session

1. Übug eEPK (20 Min)
Modellieren Sie den Prozess "Tourismus-Anwendungssystem in Betrieb nehmen"

2. Übung Funktionshierarchie (10 Min)
Entwerfen Sie einen datenorientierten Funktionshierarchiebaum für den „Garagenshop“ mit seinen Karteikasten

3. Übung im Plenum (7 Min)
Wir entwickeln gemeinsam das Funktionszuordnungsdiagramm zu "Zigarren verkaufen"

4. Übung Flussdiagramme (20 Min)
Zeichen Sie ein Flussdiagramm für den Algorithmus des "Hühnerproblems". Finden Sie dann im Internet heraus, wie dieser Algorithmus heißen könnte.

Videos

Algorithmen visualisieren mit Flussdiagrammen

5. Veranstaltungen

Inhalt: Datenmodellierung mit Relationenmodellen, die Leistungsebene in ARIS

Folien

  1. Einführung in das Coddsche Relationenmodell
    Datenmodellierung: Der Schwerpunkt liegt auf dem Coddschen Relationenmodell
  2. Daten und Datenmodellierung
    Eine detailliere Darstellung zum Selberlernen finden Sie hier. Das wird nicht so nicht in der Vorlesung besprochen und dient dem „Hintergrundwissen“. In der Prüfung kommt ausschließlich das Modell nach Codd vor.
  3. Modellierung in der Leistungsperspektive
    Die Leistungsperspektive (Produkthierarchiebäume etc. ) wird in ARIS nur schwach adressiert und wird in dieser Veranstaltung nicht vertieft…

Erläuternde Texte

  1. Datenmodellierung mit dem Relationenmodell nach Codd
  2. Eine dreiteilige Serie zu Daten und Datenmodellierung zur Vertiefung:
    Teil 1: https://cbrell.de/blog/daten-und-datenmodellierung/
    Teil 2: https://cbrell.de/blog/daten-und-datenmodellierung-2/
    Teil 3: https://cbrell.de/blog/daten-und-datenmodellierung-3/

Anleitung Kleingruppenarbeit / Breakout Session

Videos

Videos zu ERM, nicht prüfungsrelevant, nur bei Interesse

  1. ERM am Beispiel 1 Grundbegriffe (youtube 4 Min)
  2. ERM am Beispiel 2 eins zu eins Beziehung Tanzkurs (3 Min)
  3. ERM am Beispiel 3 eins zu n Beziehung Schulklasse (2 Min)
  4. ERM am Beispiel 4 n zu m Beziehung Kursverwaltung (4 Min)
  5. ERM am Beispiel 5 komplizierteres Modell (3 Min)

6. Veranstaltung

Inhalt Managementmethoden für die  Bereitstellung von Anwendungssystemen: Projektmanagement, Vorgehensmodelle

Folien

  1. Projektmanagement
  2. Vorgehensmodelle
  3. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) und PDCA

Erläuternde Texte

Projektmanagement

Anleitung Kleingruppenarbeit / Breakout Session

Regie-Anweisung Plenumsdiskussion: "Versuchen Sie einmal, ein Ziel zu formulieren, das möglichst in ALLEN Punkten NICHT S.M.A.R.T ist."

Videos

Projektmanagement (31 Minuten)

Beispiel aus einem Studenten-Projekt – Pitchvideo Projektlogbuch

 

7. Veranstaltung

Inhalt:  Managementmethoden für Betrieb und Qualitätssicherung: Kontinuierlicher Verbesserungsprozess, Wissensmanagement

Folien

  1. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) und PDCA
  2. Wissensmanagement

Erläuternde Texte

  1. Wissensmanagement
    Wichtig ist: Es gibt ein methodisches Vorgehen und Modelle für den „Wissensprozess“ im Unternehmen.

Anleitung Kleingruppenarbeit / Breakout Session

Stellen Sie sich vor, Sie haben in Ihrem Unternehmen ein Wiki eingeführt und mit ersten Inhalten befüllt.
Wie könnten Sie die Verbesserung des Wikis und die Nutzung verbessern im kommenden Jahr?

Versuchen Sie eine Planung aufzustellen, die den PDCA-Zyklus berücksichtigt-

Videos

  1. Wissensmanagement (27 Min)

8. Veranstaltung

Inhalt: Informationssicherheitsmanagement

Folien

  1. Folien Informationssicherheitsmanagement

Erläuternde Texte

  1. Informationssicherheitsmanagement
    Wichtig sind die Schutzziele und der Risikobegriff.

Anleitung Kleingruppenarbeit / Breakout Session

1. Schritt: Beantworten Sie die Fragen:
b) Frage: was sind die (drei) Ziele der Informationssicherheit?
c) Frage: was sind die (drei) Einfallstore für Bedrohungen?
2. Schritt: Versuchen Sie, die Aufgabenstellung (Partnervermittlung) zu lösen. Diskutieren Sie mit Ihren Kommilitonen.

Videos

  1. Informationssicherheitsmanagement (24 Min)

9. Veranstaltung

Inhalt: Spiel, Motivationstheorien und Spielertypen, Spiel und Gamoification.

Folien

  1. Folien Motivationstheorien
  2. Folien Spiel und Spieler
  3. Folien Spielertypen nach Bartle
  4. Folien Gamification – eine Einführung

 

Erläuternde Texte

  1. Beiträge zu Motivationstheorien:
    Erlernte Motivation: https://cbrell.de/blog/motivationstheorie-von-mcclelland/
    SDT Self-Determination-Theory: https://cbrell.de/blog/selbstbestimmungstheorie-der-motivation-nach-deci-und-ryan/
    Herzberg: https://cbrell.de/blog/zwei-faktoren-theorie-nach-herzberg/
  2. Spielertypen nach Bartle
  3. Gamification – was ist das? (kurzer Text)
  4. Gamification – Einführung (Achtung, langer Text)
  5. Gamification im Unternehmen
    einige Beispiele

Anleitung Kleingruppenarbeit / Breakout Session

Schauen Sie sich das Video zu Gamification aus Studierendensicht an.
Diskutieren Sie in Ihrer Kleingruppe: Wie hätten die Studierenden das besser machen können.
Halten Sie das Ergebnis fest und stellen Sie es vor: "Drei Punkte, die wir anders gemacht hätten".

Videos

  1. Gamification aus Studierendensicht – Ergebnis eines studentischen Projektes 

10. Veranstaltungen

Inhalt: Empirisch Arbeiten. Methodisch Erkenntnisse über Menschen gewinnen.

Folien

  1. Erkenntnistheorie https://hs-niederrhein.sciebo.de/s/nQEGmr1AgwGY0U3
  2. Empirische Instrumente https://hs-niederrhein.sciebo.de/s/BtzTFhKUb7nKuOW
  3. Einfache Auswertungen https://hs-niederrhein.sciebo.de/s/2vkkm44zog7Pf6m

Und wenn Sie etwas ausrechnen wollen … hier gehts zu meinem Statistik-Buch

Erläuternde Texte

Anleitung Kleingruppenarbeit / Breakout Session

Empirisch Arbeiten. Methodisch Erkenntnisse über Menschen gewinnen.

Stellen Sie sich vor:

Sie sind in einem Unternehmen und wollen herausfinden, wie es um die IT-Sicherheit-Awareness der Mitarbeitenden bestellt ist (um dann zielgerichtet eine Awareness-Kampagne vorbereiten zu können).

Das Unternehmen hat 600 MA an zwei Standorten, die meisten sind der Kategorie "Sachbearbeiter" zuzuordnen.

Sie wissen:

- Die Menschen haben keine Lust auf lange Fragebögen.

- Die Menschen haben Angst, sich zu blamieren

1. Wie könnten Fragen- und Antwortformate aussehen?

2. Wie viele Fragen werden Sie stellen?

3. Wie viele Menschen werden Sie befragen?

4. Was tun Sie, wenn das Befragungsergebnis nicht Ihrer Erwartungshaltung entspricht?

Videos

  1. Empirische Methoden 1 Erkenntnistheorie (16 Min)
  2. Empirische Methoden 2 Instrumente (12Min)
  3. Empirische Methoden 3 Auswertung (16 Min)

11. – 14. Veranstaltung

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