Warum gibt es diese Gamification-eLearning-Wissensmanagement-Seiten?

„Seit 1981 treibt mich die Frage um: Was haben Physik, Heavy Metal und Spiele miteinander zu tun? Drei mögliche Antworten:

  1. nichts
  2. 42
  3. gleiche Hirnareale werden aktiviert

Fünf Gründe, warum es diese Seiten gibt und warum Antwort 3 richtig ist:

  1. Gamification ist ein „Dauerthema“, mal mehr, mal weniger im öffentlichen Fokus. Über die letzten 20 Jahre betrachtet ist das Interesse jedoch wachsend. Zudem kann Gamification dem Methodenapparat der Wirtschaftsinformatik zugeordnet werden. Gamification ist im Gartner Hype Cycle imer wieder präsent.
  2. e-Learning ist ein Dauer-Hype, da sich Bildungseinrichtungen Einsparpotenziale versprechen, Bildungspolitiker mehr Bildung fordern, Lernende größere Freiheit wünschen und Lehrende weniger Arbeit und mehr Reputation erhoffen. Für e-Learning und Digitalisierung der Lehre liegt das Geld auf der Straße.
  3. Wissensmanagement ist (immer noch) ein Randthema aber vor allem ein Reizthema. Wissensmanagement ist mit Veränderung verbunden, und nur ein feuchtes Baby mag Veränderung.  Für KMU wir Wissensmanagement aufgrund des demografischen Wandels und der veränderten Mitarbeitererwartung (Generation Y bis Z)  sowie vieler disruptiver Veränderungen (Industruie 4.0, Wirtschaft 4.0, Arbeit 4.0, XYZ 4.0) zunehmend interessant.
  4. e-Learning und Wissensmanagement bedienen sich weitgehend des gleichen Methodenapparates und leiden unter den gleichen Schwierigkeiten.  Gamifiation hat die  Lösungen dafür. Diese Zusammenhänge und Synergien möchte ich als Wissenschaftler aufdecken.
  5. Methoden sind wichtig und bieten den Anker, umTalent und Engagement zielgerichtet in Arbeitsergebnisse münden zu lassen. So werden auf diesen Seiten auch Zusammenstellungen zu Methoden einfließen, die von Studierenden als unzugänglich angesehen werden. In 2018 ist das die Datenmodellierung, der Dauerbrenner unter den Hass-Themen.
  6. Für mich als bekennendes Spielkind eröffnet diese Themenkombination die Möglichkeit, persönliche Interessen und Profession zu verbinden. Auf diesen Seiten findet eine Leserin daher Bezugspunkte zu meiner Lehre..

Claus Brell, November 2018

Hochschule Niederrhein, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften,

claus.brell@hs-niederrhein.de

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