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Baumeister7x24 – Eine Fallstudie für die Wirtschaftsinformatik

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Fallstudie baumeister7x24
(Dienstleistungen rund um Haus und Bau)

Anhand der Fallstudie können Methoden der Wirtschaftsinformatik eingeübt werden: Systemarchitektur nach ARIS, Prozesse mit eEPK, Datenmodelle mit Relationen und ERM, Topologien, Mockups, Use Case Diagramme.

Firma

Friedhelm Baumeister bietet Dienstleistungen für Privathaushalte und private Bauherren an. Er führt nahezu alle Gewerke aus, für die man keinen Meisterbrief benötigt. Dazu gehören Gartenpflege, Maurerarbeiten, Einkaufen und Besorgungen, Objektüberwachung und vieles mehr. Das Unternehmen hat er als haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft angemeldet.

Team

Herr Baumeister übernimmt die Kundenakquise und führt die Arbeiten aus. Seine Frau Marieluise nimmt telefonische Anfragen entgegen,  schreibt Rechnungen, wenn sie gewünscht sind, und kümmert sich um den weiteren Papierkram. Es gibt noch zwei Hilfskräfte, Karl und Kurt, die Herr Baumeister je nach Bedarf einsetzt.

Johanna, Tochter der Baumeisters studiert im vierten Semester Wirtschaftsinformatik. Immer wenn es um „digitale Technik und Internet-Zeugs“ geht, fragt Herr Baumeister seine Tochter.

Digitalisierung

Herr Baumeister geht mit der Zeit.

Seinen Internetzugang hat er über das Unternehmen 1und1. Als Router hat er eine FritzBox. An die Fritzbox sind angeschlossen: Ein Faxgerät, zwei Notebooks (eins für die Büroarbeiten und eins zum Internet-surfen und youtube schauen), ein Laserdrucker, eine selbstgebaute Wetterstation basierend auf einem Raspberry Pi. Herr Baumeister nutzt intensiv sein Smartphone, sowohl über WLAN als auch über Mobilfunk. Meist verwendet er den Browser, spezielle Apps verwendet er nicht.

Auf den Notebooks verwenden die Baumeisters Word für den Schriftverkehr und Excel für alle Berechnungen. Für Mails verwenden die Baumeister das von 1und1 angebotene Web-Interface, also nur den Browser.

Neben 1und1 hat Herr Baumeister noch einen Vertrag mit dem Unternehmen Domainfactory als Content-Provider. Er betreibt auf den Servern von Domainfactory die Website www.baumeister7x24.de, die aus drei Komponenten besteht: einer einzigen statischen HTML-Seite (index.html) und – demnächst – einer HTML-Seite mit Formular und einem PHP-Script für die Mehrwertsteuerberechnung (mehrwertsteuer.html und mehrwertsteuer,php). Herr Baumeister hat Bedenken wegen der DSVGO und verzichtet auf Kontaktformulare und ähnliches.

Mehrwertsteuer

Die meisten Kunden wollen ein Angebot und eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Manche Kunden wollen das nicht. Herr Baumeister liebt seine Arbeit, Dreisatz liebt er nicht. Er wünscht sich, dass er über seine Internetseite mit dem Smartphone  einfach einen Mehrwertsteuerrechner aufrufen kann, der ihm die lästige Rechnerei abnimmt, wenn er beim Kunden ist. Seine Tochter Johanna sagt zu, für baumeister7x24 eine solche Internetseite mit der Programmiersprache php zu bauen.

Ablauf der Mehrwertsteuerberechnung, Aussehen der Anwendung

Herr Baumeister stellt sich das so vor, wenn er die Mehrwertsteuer berechnen will: Er ruft mit dem Browser im Smartphone die Seite baumeister7x24.de/mehrwertsteuer.html auf. Es erscheint ein einfaches Formular, in dem untereinander folgende Elemente angeordnet sind:

Erstens: Logo der Firma baumeister7x24 (Herr Baumeister sucht noch jemanden, der das für ihn entwirft).

Zweitens: Eingabefeld für den Nettobetrag.

Drittens: Ein Button (Schaltfläche) mit der Aufschrift „Berechnen“, die die Mehrwertsteuerberechnung startet, indem sie das Script mehrwertsteuer.php aufruft.

Herr Baumeister gibt nun einen Nettobetrag in das Eingabefeld ein und drückt auf die Schaltfläche. Dadurch wird das Script mehrwertsteuer.php aufgerufen.

Das Script gibt in einem neuen Browserfenster lediglich drei Zahlen untereinander auf dem Display aus: Den Nettobetrag, die Mehrwertsteuer und den Bruttobetrag. Herr Baumeister leist die Zahlen ab und ist dann zufrieden.

Daten der Mehrwertsteuerberechnung

Herr Baumeister möchte gerne am Ende des Jahres wissen, wie oft und wann er den Mehrwertsteuerrechner genutzt hat. Dazu soll das Script folgende Daten bei jedem Aufruf speichern: Datum, Uhrzeit, Nettobetrag, Mehrwertsteuer, Bruttobetrag.

Die Speicherung soll in einer CSV-Datei (mehrwertsteuer.csv) auf dem Webserver erfolgen, die kann Frau Baumeister am Jahresende in Excel einlesen und als Tabelle ausdrucken.

Weitere Fallstudien

Tabakgarage – Eine Fallstudie für die Wirtschaftsinformatik

 

Tabakgarage – Eine Fallstudie für die Wirtschaftsinformatik

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Fallstudie Tabakgarage
(ungesunde Sachen stationär und online verkaufen)

Anhand der Fallstudie können Methoden der Wirtschaftsinformatik eingeübt werden: Systemarchitektur nach ARIS, Prozesse mit eEPK, Datenmodelle mit Relationen und ERM, Topologien, Mockups, Use Case Diagramme.

 Firma

Arnold Schwarzhand liebt Zigarren. Zusammen mit der Tätigkeit in einer Druckerei war das seiner Lungenfunktion nicht zuträglich, er ist nun Frührentner muss sich neu orientieren. Medien und Internet haben ihn immer interessiert, ein wenig programmieren hat er sich selber beigebracht. Seine Frau Sonja verkauft erfolgreich Tupperware und Schaukampfschwerter, so stürzt Arnold sich motiviert in das Abenteuer Gründung im stationären Handel und macht in seiner Garage einen Tabakladen auf[1].  Das Unternehmen startet mit genau drei Zigarrensorten: Rote Virginier (echt mit Halm), Brasil Zigarillos und Kentucky Darkfired  Americanos. Sonja Schwarzhand mag im Übrigen lieber Katzen als Zigarren.

Team

Arnold Schwarzhand macht vom Einkauf bis zum Verkauf alles selbst. Seine Frau Sonja nimmt telefonische Anfragen entgegen, schreibt Rechnungen, wenn sie gewünscht sind, und unterstützt beim Papierkram und der Steuer.

Digitalisierung

Arnold Schwarzhand geht mit der Zeit.

Seinen Internetzugang hat er über das Unternehmen 1und1. Als Router hat er eine FritzBox. An die Fritzbox sind angeschlossen: Ein Faxgerät, zwei Notebooks (eins für die Büroarbeiten und eins zum Internet-surfen und youtube schauen), ein Laserdrucker, ein elektronisch über das Internet überwachter Humidor[2] basierend auf einem Raspberry Pi.

Arnold Schwarzhand nutzt intensiv sein Smartphone, sowohl über WLAN als auch über Mobilfunk. Meist verwendet er den Browser, spezielle Apps verwendet er nicht. Mit dem Smartphone schaut er sich die Online-verkäufe an und kontrolliert die Luftfeuchte im Humidor.

Auf den Notebooks verwenden die Schwarzhands Word für den Schriftverkehr und Excel für alle Berechnungen. Für Mails verwenden die Schwarzhands das von 1und1 angebotene Web-Interface, also nur den Browser.

Neben 1und1 hat Arnold Schwarzhand noch einen Vertrag mit dem Unternehmen Domainfactory als Content-Provider. Er betreibt auf einem Internet-Server von Domainfactory die Website www.tabakgarage.de, die aus zwei Komponenten besteht:

  1. Einer HTML-Seite (index.html), die lediglich Informationen über das Unternehmen, die Anfahrtsbeschreibung und Bilder der Zigarren enthält.
  2. Eine HTML-Seite mit Formular und einem PHP-Script für die Speicherung der Bestellung. (bestellung.html und bestellung,php). Arnold Schwarzhand hat Bedenken wegen der DSVGO und verzichtet auf Kontaktformulare und ähnliches. Die Bestellungen werden in einer einfachen CSV-Datei gespeichert, die jeden Abend heruntergeladen und in Excel ausgewertet wird.

Ablauf einer Zigarren-Online-Bestellung

Ein Kunde ruft die Seite tabakgarage.de auf, klickt auf den Shop und sieht ein Formular. Das Formular hat ein Eingabefeld für die Kundendaten (Name, Adresse). Im Weiteren sind die drei Zigarrensorten mit den Nummern 01, 02, und 03 untereinander aufgeführt. Zu jeder Zigarrensorte gibt es ein Bild einer Zigarre. Rechts daneben ist ein Eingabefeld, in das ein Kunde die Anzahl der gewünschten Pakete eintragen kann.

Unten auf der Seite ist ein Absendebutton.

Drückt ein Kunde auf den Absendebutton, erscheint eine Seite mit den eingegebenen Kundendaten und mit einer Liste seiner Bestellung. Die kann eine Kunde nun bestätigen oder nicht. Dazu gibt es die Buttons „Abbrechen“ und „Verbindlich bestellen“. Bei Abbrechen wird wieder die Leitseite tabakgarage.de aufgerufen. Bei „Verbindlich bestellen“ werden die Daten in einer Zeile mit „;“ getrennt in die Datei bestellung.csv geschrieben und „Danke für Ihre Bestellung“  angezeigt.

Erweiterung der Fallstudie Sonja Schwarzhand will Katzenaccessoires verkaufen.

Nach dem Erfolg des Online-Zigarrenhandels über tabakgarage.de will Sonja Schwarzhand auch lernen, wie man eine Internetseite programmiert. Dazu bekommt sie von Ihrem Mann Arnold eine kleine Aufgabe, mit der sie alles üben kann, um eine Seite für Ihren Katzenshop aufzubauen.

Weitere Fallstudien

Baumeister7x24 – Eine Fallstudie für die Wirtschaftsinformatik

Fußnoten

[1] Die Geschichte ist nur halb erfunden, im Schwarzwald gibt es eine Zigarrenmanufaktur, die arbeitet ähnlich. Die handelnden Personen sind allerdings fiktiv, Sie finden ähnliche Personen iFilm und in Marvel-Comics.

[2] Ein Humidor ist ein Schrank, der mit ein wenig Elektronik die Luftfeuchtigkeit für die eingelagerten Zigarren konstant hält.

 

Yvonne Hommen und Alexandra Hausmann gestalten den Girls`Day 2019

Girls Day 2019 Hochschule Niederrhein Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

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Die ersten Programme schrieb eine Frau: Ada Lovelace. Und sie wusste genau: Menschen und Digitalisierung gehören zusammen, so wie in der Wirtschaftsinformatik. Das schließt die effiziente Nutzung von Whats App, Snapchat, Instagram und Co, die Beobachtung von brütenden Singvögeln über das Internet ebenso mit ein wie Roboter, künstliche Intelligenz, Spiele, und natürlich auch die Gestaltung von ganz neuen, noch unbekannten IT-Systemen. Hier gilt: Wer coden kann, ist klar im Vorteil.

In 2019 wollen wir einen Fahrroboter mit dem Calliope Mini bauen und programmieren.

Alexandra Hausmann und Yvonne Hommen gestalten den Wirtschaftsinformatik-Girls`Day

Alexandra und Yvonne, Wirtschaftsinformatik Masterstudentinnen am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Niederrhein, meinen dazu: „Bei uns lernst Du die ersten Schritte, um Deine Programme für den Calliope, Deinem Mini-Computer, zu schreiben. Schnell bringst Du den Calliope dazu, Dir auf Knopfdruck Deinen Namen anzuzeigen, Melodien abzuspielen und und und…Du brauchst nichts mitbringen, wir haben alles da. Nebenbei erzählen wir Dir, wie das Leben einer Wirtschaftsinformatikerin aussieht. Deine Meinung ist wichtig, sage sie uns. Was könnte Dich davon abhalten, an der Hochschule Niederrhein digital durchzustarten?“

Ein Video zeigt Alexandra und Yvonne bei den Vorbereitungen:

 

Das erwartet Euch:

  1. Keine Scheu vor dem Programmieren – Coden macht Spaß.
  2. Praktischer Teil: Den Calliope kennenlernen, in Minutenschnelle programmieren, Blumen bewachen  und  einem kleinen Roboter (Abb.1) das Fahren beibringen.
  3. Mit Klischees aufräumen: Wirtschaftsinformatik ist nur so ein Technik-Ding – Information über das Studium der Wirtschaftsinformatik. Alexandra und Yvonne stellen den „JuwelenFinder“ vor, eine Outdoor-Sammel-App, die sie selber programmiert haben.

Hier gibt es die Unterlagen-Girls-Day-2019

Calliope Mini – kleiner Computer, große Möglichkeiten

In 2019 wollen wir mit dem Calliope Mini arbeiten. Der Calliope Mini ist ein kleiner Computer wie ein Arduino, hat aber schon viele Sensoren und eine LED-Anzeigematrix mit an Bord. Geräusche machen kann er auch. Der Calliope Mini wird von vielen Schulen und Hochschulen eingesetzt.

Abb.: Der Calliope-Mini, hier zur Säuremessung in einer Zitrone

Callibot – ein kleiner Fahrroboter für den Calliope Mini

Speziell für den Calliope haben wir eine Fahrroboterplattform entwickelt. Die kann ganz einfach und ohne Werkzeug zusammengebaut werden.

Abb.: Der Callibot-Prototyp für den Girls`Day 2019. Das finale Modell wird pink.

Wie der Callibot zusammengesetzt wird, zeigt das folgende Video:


Wie das Modell dann fährt, seht Ihr hier:

Die Plattform für den Callibot hat schon mehrere Entwicklungsstufen hinter sich und soll nun über eine Kickstarter-Kampagne für viele erreichbar werden.

Girls Day 2019 der Calliopebot

Abb. : Der erste Prototyp des Callibots. Bis zum Girls Day wird sich das Modell noch ändern.

Abb.: So hat es mit dem Callibot angefangen. Als Pappmodell.

Wann und Wo?

Der Calliope-Workshop findet in der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Wirtschaft, Webschulstraße 41, Mönchengladbach, statt.

Treffpunkt ist am Do 28.03.2018 9:00 am Info-Point.
Der Workshop dauert etwa 3 Stunden.

Ich bin nur ein grafischer Seitenzähler

 

 

Spannungen messen mit dem CALLIOPE mini – Gamification in der Wirtschaftsinformatik

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CALIOPE mini und Gamification.

Der Raspberry Pi und der Arduino lassen sich als „Spielzeuge“ für Studierende der Wirtschaftsinformatik einsetzen, um einen ersten Zugang zur Programmierung oder – in den höheren Semestern – einen Einstieg in Themen wie Internet of Things (IoT), smart home und smart factory zu gewinnen. Noch niederschwelliger könnte das mit dem CALLIOPE mini gelingen, der für die ersten Experimente ohne zusätzliche Materialien auskommt. Der CALLIOPE mini wurde für dritte Grundschulklassen entwickelt und kommt etwas verspielt daher. Immerhin lässt er sich als „Spannungsschätzgerät“ einsetzen. Zunächst wird beschrieben, wie der CALLIOPE mini in Gamification-Konzepte passt. Danach wird dann der der konkrete Aufbau beschrieben. Ein youtube Video zeigten den „CALLIOPE in action“:

CALLIOPE mini adressiert die Spielertypen „Explorer“ und „Socializer“.

Der CALLIOPE mini hat Sensoren und eine LED-Matrix an Bord, die sehr einfach und schnell in Betrieb genommen werden können. Das lädt zum Experimentieren und „Erforschen“ ein, der Spielertyp „Explorer“ sollte hierdurch adressiert werden (Bartle 1996). In den kommenden Semestern soll der CALLIOPE mini alternativ zum oder in Kombination mit Raspberry Pi und Arduino in Kleingruppenprojekten (Hochschullehre) eingesetzt werden. Die letzten Semester zeigten, dass Weiterlesen