Lehr-Lernmaterial für Methoden der Wirtschaftsinformatik (Berufsbegleitend Betriebswirtschaftlicher Studiengang)

Yvonne Hommen und Alexandra Hausmann gestalten den Girls`Day 2019

Hier finden Sie die Lehr-Lernmaterial für Methoden der Wirtschaftsinformatik – für das Modul Methoden und Grundlagen der Wirtschaftsinformatik für den Vorlesungsteil eines Berufsbegleitenden Betriebswirtschaftlichen Studiengangs.  Das Modul besteht aus zwei Teilen, der andere Teil besteht aus einem HTML-Praktikum und ist hier nicht beschrieben. Anlaufstelle für Studierende ist das Modul in der Lernplattform Moodle. In diesem Beitrag sind die Materialien nur „einfach klickbar“ und für Studierende einfach findbar aufgelistet. Bald können Sie das auch in Papierform lesen – das Buch zu den Methoden ist in Vorbereitung. Dozenten an anderen Hochschulen können von mir die Folien als Power-Point erhalten.

Stand: 24.01.2023

1. Veranstaltung

27.10.2022

Inhalte: Organisatorisches, Wirtschaftsinformatik Basics, Anforderungsanalyse mit Mockups und Use Case Diagrammen

Online-Texte (22.09.2021)

  1. Wirtschaftsinformatik – was ist das?
  2. Anforderungsanalyse – warum ist sie sinnvoll und wie macht man sie?
  3. Anwendungsfälle visualisieren mit dem Anwendungsfalldiagramm
  4. Mockup – die Benutzungsoberfläche visualisieren

Nur Falls von Interesse und Sie irgendwann programmieren wollen (kommt nicht in der Prüfung vor):
Bits und Bytes – das Geheimnis der Codes

Videos (29.03.2020)

  1. Video zum Foliensatz „Wirtschaftsinformatik Basics“  (https://youtu.be/RjA6agLE6mE, 54 Min.)
  2. Video zum Foliensatz „Anforderungsanalyse mit Use Case Diagrammen und Mockups“ (https://youtu.be/rN1zXMm_acU , 22 Min.)
  3. Detailvideo Video zur Erstellung von Use Case Diagrammen: Selbststudium: Video Use Case Diagramme Einstieg (1:30)Link/URL

Vortragsfolien (13.11.2020)

  1. Was ist Wirtschaftsinformatik?
  2. Was sind Geschäftsprozesse (und Geschäftsprozessmanagement)?
    (Derzeit sind die Folien nur zur Vertiefung. Es genügt, wenn Sie die Folien einmal durchlesen. Sie werden nicht online gelesen)
  3. Anforderungen an ein Informationssystem analysieren mit Use Case Diagrammen und Mockups.

Regie-Anweisungen / Übung / Breakout Session

1. Mini-Saalübung: Googeln Sie oder erfinden Sie EIN WORT, das Sie als Synonym für "Geschäftsprozess" für sinnvoll halten. Es kann auch ein langes Kettenwort sein - die Deutsche Sprache ist hier ein gutes Werkzeug.

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2. Zeichen Sie ein einfaches Use-Case Diagramm für ein Touristik-Anwendungssystem.

Beschreibung:

Es gibt zwei Anwendergruppen: Urlauber und Hotelbesitzer.

Ein Urlauber kann

a) eine Notfall-SMS an „sein“ Hotel schicken,

b) eine Liste von Hotels und Restaurants in der Nähe aufrufen,.

Ein Hotelbesitzer kann

a) sein Hotel und seine Speisekarte eintragen, ändern, löschen,

b) nachschauen, ob ein Urlauber seinen Eintrag abgerufen hat.

Hinweise:
Das System unterstützt keine SMS. Den Empfang der Notfall-SMS muss der Hotelbesitzer in Eigeninitiative regeln. 
Überlegen Sie zunächst: Wer sind Akteure, was sind Anwendungsfälle?
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3.Zeichen Sie ein einfaches Mockup (nur für die Smartphone-App) für ein Touristik-Anwendungssystem. Beschreibung: Es gibt zwei Anwendergruppen: Urlauber und Hotelbesitzer.
Ein Urlauber kann mit seinem Smartphone
a) eine Notfall-SMS an „sein“ Hotel schicken,
b) eine Liste von Hotels und Restaurants in der Nähe aufrufen,.


2. Veranstaltung

11.11.2022

Inhalte: ARIS, Modell und Modellierung, Organigramme und Topologien, Geschäftsprozessmodellierung

Regie-Anweisungen

Vorlernen für flipped classroom:

Sehr geehrte Studierende, ich bitte, im Sinne eines flipped classroom Konzeptes bis zum 2. Vorlesungstermin vorzubereiten und in dieser Reihenfolge durchzugehen..:
1. Schauen Sie sich die beiden Videos zu den eEPK an
2. Lesen Sie als zweites meinen Blogbeitrag zu den eEPK a. Geschäftsprozesse darstellen 1 - der Einstieg in in EPK, b)Geschäftsprozesse darstellen 2 - Vertiefung mit eEPK

3. Gehen Sie danach noch einmal diagonal durch meinen Foliensatz zu eEPK
Wie werden am 2. Vorlesungstermin in eEPK mit Beispielen und Übungen in die Prozessmodellierung einsteigen.
Ich werde Ihnen eEPK nicht erklären und nicht vortragen. Wir werden nur üben. Sie können nur üben, wenn Sie schon etwas wissen.

Start in der Veranstaltung mit Saalübung / Breakout Session:  eEPK zur Fallstudie „Frisiersalon Osman“

Online-Texte (24.02.2021):

  1. Modell und Modellierung
  2. ARIS – Was ist das?
  3. Knoten und Kanten
  4. Hierarchische Darstellungen
  5. Organigramm – wer tut was im Unternehmen
  6. Topologien erstellen – Was ist wo und mit wem vernetz?
  7. Geschäftsprozesse modellieren mit eEPK
  8. Vom Zieldiagramm zum Funktionshierarchiebaum

Nur Falls von Interesse und Sie irgendwann programmieren wollen (kommt nicht in der Prüfung vor):

Videos (13.11.2020)

  1. Modell und zur Modellierung Einstieg: der Modellbegriff (16 Min)
    https://youtu.be/Q1Ym_dM7nlE
  2. Modell und zur Modellierung – ARIS zur Modellierung von Informationssystemen (16 Min)
    https://youtu.be/Lurh42Enbeo
  3. Organigramm – ARIS Organisationsperspektive, Fachkonzept (10 Min )
    https://youtu.be/HEVoq9DqChs
  4. Topologie – ARIS Organisationsperspektive, DV-Konzept (28 Min)
    https://youtu.be/vEAFhq08dgw
  5. Video zur Geschäftsprozessmodellierung mit EPK – Einstieg, 28 Min
    https://youtu.be/Te9tvxxNniY
  6. Video zur Geschäftsprozessmodellierung mit eEPK – Erweiterung, 20 Min
    https://youtu.be/s46OLtGs1gA
  7. Video zu Hierarchien und Baumstrukturen (werden für Organigramme, Zieldiagramme und Funktionenbäume benötigt, 5 Min
    https://www.youtube.com/watch?v=x2nRNKpTj5I
  8. Video zu Zieldiagrammen (Aus den Blättern werden die Funktionen abgeleitet, 9 Min)
    https://www.youtube.com/watch?v=ih8otv418c0
  9. Funktionsbäume (Die Blätter beliefern die eEPK, 15 Min)
    https://www.youtube.com/watch?v=9ad643NL7o8

Vortragsfolien (26.11.2021)

  1. Modell und Modellierung (in ARIS, der Architektur für integrierte Informationssysteme)
    „Consider A Spherical Cow“ (Buchtitel, Bildquelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Spherical_cow)

    Zwischenübung
    
    
    Entwerfen Sie ein Modell einer Kuh
    
    Fragen: Welchen Aspekt adressiert das Modell? Was kann das Modell nicht?
  2. Organigramme – wer tut was im Unternehmen?
  3. Topologien zeichnen – welche Geräte sind wie vernetzt?
    Saalübung / Breakout-Session 1
    Aufgabe:
    Zeichnen Sie eine einfache Topologie eines Touristik-Anwendungssystems.
    Beschreibung:
    Das Touristik-Anwendungssystem mit Namen ComforTourläuft auf einen Server, der direkt an das Internet angeschlossen ist.Ein Urlauber kann mit seinem Smartphone über Mobilfunk und das Internet auf die Anwendung ComforTourzugreifen. Der Urlauber braucht keine App, er kann das mit dem Browser tun.
  4. Geschäftsprozesse darstellen 1 – der Einstieg in in EPK
  5. Geschäftsprozesse darstellen 2 – Vertiefung mit eEPK
    Saalübung / Breakout Session 2
    Aufgabe:
    Versuchen Sie den Prozess, wie ein Urlauber die Smartphone-App für das Tourismus-Anwendungssystem in Betrieb nehmen kann, mittels eEPK zu modellieren.
    Beschreibung:
    Auslöser für den Prozess ist der Bedarf des Urlaubers. Zunächst lädt der Urlauber die „Touri-App“ aus dem PlayStore. Dann startet der Urlauber die Touri-App. Die Touri-App versucht, über das mobile Internet eine Verbindung zum Webserver mit dem Programm Touri- Comfort aufzubauen. Wenn das nicht erfolgreich ist, wird auf dem Smartphone einen Fehlermeldung ausgegeben und der Prozess ist beendet. Im Erfolgsfall werden Listen der Hotels, der Restaurants, der Speisekarten und der GPS- Tracks vom Webserver in die App heruntergeladen und angezeigt.
  1. Komplexe Sachverhalte hierarchisch gliedern
    Grundsatzfolien für Hierarchien (in Abgrenzung zu anderen Netzen)
  2. Ziele und Zielhierarchien visualisieren
    Diese Folien sind zum selbstständigen „Nachlernen“
  3. Funktionshierarchiebäume – von den Zielen zu betrieblichen Funktionen.
    Diese Folien sind zum selbstständigen „Nachlernen“ und Vor-Lernen für die nächste Veranstaltung
  4. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess und PDCA
    … und das kommt nach dem Projekt, wenn der Betrieb eines Informationssystems zur Daueraufgabe wird.

3. Veranstaltung

Inhalte: Die Inhalte werden je nach verlauf des Semesters gestrafft. Vorgesehen sind: Datenmodellierung (insbesondere Relationenmodell nach Codd), Modellierung der Leistungsperspektive Informationssicherheitsmanagement, Wissensmanagement, Spiel & Spieler, Gamification.

 

Sonderthema: Seminar- und Abschlussarbeiten methodisch aufwerten mit chatGPT

Einen Link zum youtube-Kanal von Prof. Dr. Jürgen Karla finden Sie im Moodle Lernraum.

Regie-Anweisung Gruppenarbeit:  Melden Sie sich bei chatGPT an. Versuchen Sie herauszubekommen, welche Methoden des Projektmangaments chatGPT kennt. Fragen Sie weiter nach, bis Sie glauben, genug gutes! Material für einen Zweiseiter "Methoden des Projektmanagements für Einsteiger" haben. Sie brauchen auch "vernünftige" Quellenverweise. Versuchen Sie auch diese über chatGPT zu erhalten, nehmen Sie zusätzlich wikipedia und researchgate zur Hilfe.

Eine Ihrer Lösungen wollen wir im Plenum diskutieren.

 

4. Veranstaltung (Managementmethoden I)

Online-Texte

Wiederholung & Vertiefung: komplexere Topologie, IoT mit LoRa und TTN

  1. Datenmodellierung mit dem Relationenmodell nach Codd
  2. Eine dreiteilige Serie zu Daten und Datenmodellierung zur Vertiefung:
    Teil 1: https://cbrell.de/blog/daten-und-datenmodellierung/
    Teil 2: https://cbrell.de/blog/daten-und-datenmodellierung-2/
    Teil 3: https://cbrell.de/blog/daten-und-datenmodellierung-3/
  3. Informationssicherheitsmanagement
    Wichtig sind die Schutzziele und der Risikobegriff.
  4. Wissensmanagement
    Wichtig ist: Es gibt ein methodisches Vorgehen und Modelle für den „Wissensprozess“ im Unternehmen.
  5. Beiträge zu Motivationstheorien:
    Erlernte Motivation: https://cbrell.de/blog/motivationstheorie-von-mcclelland/
    SDT Self-Determination-Theory: https://cbrell.de/blog/selbstbestimmungstheorie-der-motivation-nach-deci-und-ryan/
    Herzberg: https://cbrell.de/blog/zwei-faktoren-theorie-nach-herzberg/
  6. Spielertypen nach Bartle
  7. Gamification – Einführung (Achtung, langer Text)
  8. Gamification im Unternehmen
    einige Beispiele

Videos

  1. Wissensmanagement (27 Min)
  2. Informationssicherheitsmanagement (24 Min)
  3. Pitch Video eines Studentischen Projektes: Gamification einfach erklärt. (2:21 Min)
Vortragsfolien
  1. Einführung in das Coddsche Relationenmodell
    Datenmodellierung: Der Schwerpunkt liegt auf dem Coddschen Relationenmodell
  2. Daten und Datenmodellierung
    Eine detailliere Darstellung zum Selberlernen finden Sie hier. Das wird nicht so nicht in der Vorlesung besprochen und dient dem „Hintergrundwissen“. In der Prüfung kommt ausschließlich das Modell nach Codd vor.
  3. Modellierung in der Leistungsperspektive
    Die Leistungsperspektive (Produkthierarchiebäume etc. ) wird in ARIS nur schwach adressiert und wird in dieser Veranstaltung nicht vertieft…
  1. Folien Informationssicherheitsmanagement
    Bedrohungen, Risiken und Maßnahmen richtig einschätzen.
  2. Folien Wissensmanagement
    Wissen methodisch im Unternehmen halten und mehren.
  3. Folien Motivationstheorien
    Warum tut jemand dies oder jenes? Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Menschen.
  4. Folien Spiel und Spieler
    Was kennzeichnet ein Spiel? Warum spielen erwachsene Menschen?
  5. Folien Spielertypen nach Bartle
    Killer vs. Socializer oder welche WoW-Klasse soll ich wählen?
  6. Folien Gamification – eine Einführung
    Immer wenn es um Awareness oder Literacy geht, ist Gamification eine gute Wahl.

Externe Beiträge

    1. Interview-Schnipsel zur Gamification im Quarks&Co-Podcast am 03.12.2022 „Digital Detox“

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