Erlebnisorientiert Imkern in Mini Plus – Bilder

Hier findet man Bilder aus dem Bienenstock. Die Bilder können in eigenen Vorträgen bei Namensnennung „Quelle: https://cbrell.de/blog/erlebnisorientiert-imkern-in-mini-plus-bilder/“ oder „Quelle: Brell, Claus“ verwendet werden.
Die Bilder sind thematisch geordnet und bei der Entwicklung der Unterlagen zum „Erlebnisorientiert Imkern in Mini Plus“ entstanden. Die meisten  Bilder sind allerdings nicht Mini-Plus-spezifisch.

Ersterstellung 04.04.2026
UPDATE 20.04.2026 Baurahmen mit Recapping

1 Brut

Brutwabe verdeckest am Rand, nicht sichtbare Brut in der Mitte

Abb. 1-1: Eine Brutwabe mit Arbeiterinnenbrut aus Position 2 am Flugloch, ehemals als Baurahmen, von den Bienen jedoch für Arbeiterinnen ausgebaut., Scheinbar ist die Wabe in der Mitte leer.
Aufnahmedatum: 30.03.2026
Aufnahmeort: Willich

 

Abb. 1-2: Nahaufnahme einer scheinbar leeren Brutwabe, Das Foto offenbart jüngste Brut. Beim ersten Hinsehen mit unbewehrtem Auge war das kaum zu entdecken.
Aufnahmedatum: 30.03.2026
Aufnahmeort: Willich

 

Honigbienen jüngste Brut, Nahaufnahmen mit Beleuchtung (C) Claus Brell

Abb. 1-3: Eine Nahaufnahme einer mehrfach bebrüteten Wabe, die zunächst leer schien. Seitlich wurde hier mit einer Taschenlampe beleuchtet, so dass sich die glänzenden Larven vom dunklen Zellhintergrund abheben.
Aufnahmedatum: 30.03.2026
Aufnahmeort: Willich

Honigbienen geöffnete Puppenzellen (C) Claus Brell

Abb. 1-4: Honigbienen Puppenzellen geöffnet. Man sieht zwei Puppen in verschiedenen Entwicklungsstadien.  Fühler und Augen sind links unten schon angelegt. Rechts oben ist ein schon fast fertiges Insekt, die Härchen auf dem Thorax lassen sich erkennen. Rechts unten daneben ist ein Ei zu erkennen, die Königin war also vor kurzem auf dieser Wabe.
Aufnahmedatum: 30.03.2026
Aufnahmeort: Willich
Stichworte: Honigbienen, Brutstadien, Entwicklung, Puppen

Bild zeigt Brutwabe mit Arbeiterinnen- und Drohnenbrut

Abb. 1-5: Arbeiterinnen-Brut und Drohnenbrut auf einer neuen Wabe
Aufnahmedatum: 01.04.2026
Aufnahmeort: Willich

Das Bild zeigt das Gesicht einer Drohnenpuppe

Abb. 1-6: Drohnenzelle geöffnet mit  Blick auf das Gesicht des Drohne
Aufnahmedatum: 01.04.2026
Aufnahmeort: Willich

Das Bild zeigt eine Drohnenpuppe ohne Varroa

Abb. 1-7: Drohnenpuppe aus der Zelle gezogen. Diese Drohnenlarve hatte keinen Befall durch Varroa
Aufnahmedatum: 01.04.2026
Aufnahmeort: Willich

Das Bild zeigt einen Baurahmen, der mit Arbeiterinnenbrut ausgebaut ist.

Abb. 1-8: Ein Drohnenrahmen, gegeben am 30.03. herausgenommen am 20.04. Dieses Volk hat noch nicht richtig Spaß an Drohnen und hat den Baurahmen mit Arbeiterinnenzellen ausgebaut. Auffällig sind die eingefallenen Zelldeckel. Meine Vermutung bislang ist, dass dies ein Ergebnis von Recapping ist. Das Volk hat in 7 Tagen einen Varroafall von Null, aber Anzeichen von VSH auf dem Varroaschieber.
Aufnahmedatum: 20.04.2026
Aufnahmeort: Willich
Grünlandtemperatursumme: 631 Cd

 

Arbeiterinnenzellen Honigbienen

Abb. 1-9: Der Drohnenrahmen mit Arbeiterinnenbrut in der Schrägansicht
Aufnahmedatum: 20.04.2026
Aufnahmeort: Willich
Grünlandtemperatursumme: 631 Cd

 

Das Bild zeigt Honigbienen Arbeiterinnen, die noch nicht ganz verpuppt sind.

Abb. 1-10: Mehrere geöffnete Arbeiterinnenzellen auf dem Baurahmen. Die Arbeiterinnen liegen alle in der gleichen Orientierung auf dem Rücken und haben lila Augen.
Aufnahmedatum: 20.04.2026
Aufnahmeort: Willich

 

Geöffnete Drohnenzellen

Abb. 1-11: Mehrere geöffnete Drohnenzellen auf dem Baurahmen. Die Drohnen liegen wie die Arbeiterinnen alle in der gleichen Orientierung auf dem Rücken, sind jedoch weniger weit entwickelt.
Aufnahmedatum: 20.04.2026
Aufnahmeort: Willich

 

2 Bodenschieber

2.1 VSH-Anzeichen

 

Bienenstock Bodenschieber mit Wachsschüppchen und Larvern-Skelett (VHS) (C) Claus Brell

Abb. 2-1: Bodenschieber mit Wachsschüppchen und Larvern-Skelett. Zu sehen sind kleine braune Wachsschrot-Stücke, das sind die Deckel von geschlüpften Honigbienen. Dazwischen liegen durchsichtige frische Wachsschüppchen. In der Mitte, weiß und fast „wolkig“, ist ein Skelett einer ausgeräumten Larve zu erkenne. Das könnte ein Hinweis auf ein VSH Verhalten der Bienen sein.
Aufnahmedatum: 29.03.2026
Aufnahmeort: Viersen
Stichworte: Bodenschieber, Varroa Windel, Wachs, Schrot, Gemüt, VSH

 

Ein seltsames Organell auf dem Bodenschieber

Bienen Puppe präpariert, Bild bearbeitet

Abb. 2-2: Ein seltsames Organteil auf dem Bodenschieber neben Pollen und geschroteten Zelldeckeln. Die Vermutung, dass es sich um Bienen-Larvenfühler handelt, wurde zunächst bei Imkertreffen kontrovers diskutiert. Eine vertiefte Recherche brachte dann Bilder von Puppen zutage, deren Fühler so aussehen. Scheinbar handelt es sich um solche in einem frühen Stadium der Entwicklung. Somit könnten solche Objekte auf dem Bodenschieber auch auf ein Ausräumverhalten / VSH hindeuten.
Für die obere Aufnahme gilt:
Aufnahmedatum: 29.03.2026
Aufnahmeort: Viersen
Stichworte: Bodenschieber, Varroa Windel, Wachs, Schrot, Gemüll, Orgsnteile

 

Abb. 2-3: Bodenschieberaufnahmen nach 7 Tagen, es war keine Varroa gefallen. Man sieht Teile von Larven, unteren einen halben Kopf mit Lila Augen, frische Wachsschüppchen, geschrotetes Deckelwachs.
Aufnahmedatum: 20.04.2026
Aufnahmeort: Willich

 

Bodenschieber VSH-Anzeichen

Abb. 2-4: Bodenschieberaufnahmen nach 7 Tagen,. Man sieht Häutchen von Larven, Fühler
Aufnahmedatum: 20.04.2026
Aufnahmeort: Willich

2.2 Andere Mitbewohner im Bienenstock (Kommensalen), die auf den Bodenschieber fallen

Das Bild zeigt Kommentaren - hier zwei Pollenmilben.

Abb. 2.2-1: Zwei Pollennmilben.(externes Bild auf Insekts.ch). Pollenmilben sind kleiner als 0,5 mm und mit dem Auge und einem guten Smartphone gerade noch zu entdecken. Pollenmilben ernähren sich von Pollen, verbrauchen sehr wenig und sind für Honigbienen völlig harmlos. Sie treten bei mir in sehr starken und gesunden Völkern auf, die schon länger keine Varroa-Medikamente gesehen haben. Pollenmilben bevorzugen feuchte Umgebungen. Ich beobachte sie daher eher an brütenden Völkern. Weitere Kommentaren im Bienenstock finden man im Beitrag Bienenstockleben – Artenvielfalt in halben Millimetern
Aufnahmedatum: 20.04.2026
Aufnahmeort: Willich

 

3 Anhang

Dieser Beitrag ist Teil der Sammlung zum „Erlebnisorientiert Imkern in Mini Plus“.

Glossar

Kommensalen

Kommensalen (von lat. com „mit“ und mensa „Tisch“) sind Lebewesen, die sich von den Nahrungsresten eines anderen Organismus (des Wirts) ernähren, ohne diesen zu schädigen. Diese Form des Zusammenlebens ist einseitig vorteilhaft für den Kommensalen, während der Wirt neutral bleibt. Sie gelten als „Mitesser“, unterscheiden sich aber deutlich von Parasiten, da sie den Wirt nicht schwächen.

Dank

Ich danke den Imkerkolleginnen und -kollegen in den Vereinen Imkerverein Viersen Stadt (80 Mitglieder) und Imkerverein Krefeld (130 Mitglieder) sowie dem Vorsitzenden des Kreisimkerverbandes Viersen für die stete Diskussionsbereitschaft und konstruktive Kritik.

Autor und Lizenz

Prof. Dr. Claus Brell

Bienensachverständiger NRW

Wespen- und Hornissenberater

Obmann für neue imkerliche Betriebsweisen im Kreisverband Viersen

aktuelle Projekte: Anti-Velutina-Flugloch-Einengung,  Biene40,Steel4Bees

CC BY 
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