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RaspiLab Wetterstation sechste Mission Druck messen mit dem BMP280

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Das ist die sechste von sieben Missionen in einem dreistündigen Program für Schüler mit ihren Lehrern. Ziel des Programms ist, Schüler dazu fit zu machen, dass sie eine Wetterstation aufzubauen können. Die sechste Mission behandelt die Luftdruckmessung mit dem Bosch-Sensor BMP280.

BMP280

Der Sensor BMP280 ist ein Barometer und kann den Luftdruck und auch Temperaturen messen. Der BMP280 verwendet den sogenannten I2C-Bus. Es gibt einen (teureren) Sensor BME280, der auch die Luftfeuchtigkeit messen kann.

Schaltplan

Abb. 11 zeigt die Beschaltung des BMP280. Der BMP280 benötigt keinen Pull-Up-Wiederstand.

Abb. 11: Die Anschlüsse des Drucksensors BMP280

Achtung: In Abb. 12 finden Sie den BMP180. Je nach Ausführung des BMP208 liegen die Anschlüsse an anderer Stelle. Passen Sie entsprechend an.

Abbildung 12: Verkabelung des Raspberry Pi mit dem Drucksensor BMP280

Breadboard Verkabelung

Sensor in B30, B31, B32, B33, B34 und B35
Jumperkabel A32 zu Pin 3 (I2C SDA)
Jumperkabel A33 zu Pin 5 (I2C SCL)
Jumperkabel A34 zu Pin 6 (Ground)
Jumperkabel A35 zu Pin 1 (3.3 V)

Vorbereiten des Raspberry Pi für die Druckmessung

Schritt 1 (I2C Bus einstellen)

a Konfigurationsmenü aufrufen mit dem Befehl

sudo raspi-config

b Wählen Sie den Unterpunkt 5 Interfacing Options aus
c Wählen Sie den Unterpunkt 5 I2C aus und Bestätigen Sie.
Schritt 2: Führen Sie einen Neustart des Raspberry Pi durch:

sudo reboot

Schritt 3: Installieren Sie die praktischen I2C-Tools und testen Sie mit dem Befehl i2cdetect, ob der Sensor erkannt wurde.
a Installation der I2C-Tools und der I2C-Untestützung für Python mit

apt-get update
apt-get install i2c-tools
apt-get install python-smbus

Dann Test mit

i2cdetect -y 1

Die Ausgabe sollte wie folgt aussehen:

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 a b c d e f
00: -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
10: -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
20: -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
30: -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
40: -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
50: -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
60: -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- --
70: -- -- -- -- -- -- 76 --

Schritt 3: Laden Sie eine Bibliothek für den Sensor mit dem Befehl wget

wget -O bme280.py http://bit.ly/bme280py

Überprüfen Sie mit

nano bme280.py

ob in der Datei bme280.py die richtige DEVICE-Adresse eingetragen ist. Die Zeile

DEVICE = 0x76 # Default device I2C address

sollte die mit i2cdetect ermittelte Zahl (hier 0x76) adressieren. Ggf. ändern Sie das.

Das Programm für die Druckmessung erstellen

Schritt 1: Erstellen Sie das Programm mit nano
nano sensorbmp280.py
Schritt 2: Fügen Sie den Inhalt des Quellcodes ein.

#!/usr/bin/python
import bme280
#Messdaten Holen
temperatur,druck, x = bme280.readBME280All()
print "Temperatur : ", temperatur, "C"
print "Druck: ", druck, "hPa"

Schritt 3: Geben Sie Ihren Script Rechte mittels des folgenden Befehls:

sudo chmod 777 sensorbmp280.py

Schritt 4: Testen Sie Ihr Script mit den folgenden Befehl:

./sensorbmp280.py

Bisher erschienene Artikel zur RaspiLab Wetterstation

  1. Raspilab Wetterstation Grundsystem aufsetzen
  2. RaspiLab Wetterstation sechste Mission Druck messen mit dem BMP280

 

Brutsaison 2019 – digitale Naturbeobachtung

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Hier ist die chronologische Dokumentation des Brutgeschäftes (Blau- und Kohlmeisen) in 2019. Die Technik wurde im Rahmen eines von der Heinz-Sielmann-Stiftung geförderten Projektes naturWatch.HN an der Hochschule Niederrhein entwickelt.

Link Blick in die Nistkästen http://cbrell.de/naturwatchcam/

Link zur Dokumentation 2018 https://cbrell.de/naturwatch/brutsaison-2018/.

Link zur Projektbeschreibung https://cbrell.de/naturwatch/.

Link zur Bauanleitung für die Videokästen https://cbrell.de/blog/bauanleitung-video-nistkasten-fuer-hoehlenbrueter/.

Stand: 23.05.2019: Zweite Brut hat begonnen

09.03.2019 Wiederinbetriebnahme der digitalisierten Nistkästen

Über den Winter waren die Nistkästen ausgeschaltet. Lediglich der Nistkasten auf dem Hochschulcampus in Mönchengladbach war durchgängig in Betrieb und funkt Daten ins Internet. Die Besonderheit dieses Kastens ist die autarke Energieversorgung über Solarpanel und Bleigelakku. Die Energieversorgung hat sich als sehr robust herausgestellt. Derzeit ist rund um den Nistkasten Baustelle und eine Wartung ist nicht möglich – das Gelände ist eingezäunt.

Abb.: Der Nistkasten auf dem Campus inmitten der Baustelle. Zu sehen ist das KG-Rohr mit der Energieversorgungs-Elektronik und das am Baum angeschraubte Solarpanel. Foto vom 07.12.2018

14.03.2019 Beginn des Nestbaus

Abb.: Meise bringt erstes Nistmaterial in den Kasten

16.03.2019 Campus Mönchengladbach zwei Meisen gleichzeitig im Nistkasten

Obwohl der Nistkasten auf dem Campus mitten in einer Baustelle hängt und offensichtlich auch kein Moos in der Nähe ist, interessieren sich zwei Meisen für die Nistgelegenheit.

Abb.: Zwei Meisen gleichzeitig im Nistkasten auf dem Campus in Mönchengladbach

17.03.2019 Übernachtungsgäste in drei Nistkästen

Drei Nistkästen werden nun als Übernachtungsgelegenheit angenommen. Außentemperaturen gehen bis auf 3°C hinunter, das freuen sich die Meisen über die in zwei Nistkästen eingebaute kleine Heizung.

Abb.: Übernachtungsgäste in drei Nistkästen

18.03.2019 Ordentlicher Nestbau in drei Nistkästen

Abb.: Für einen Austausch des Nistkastens ist es mittlerweile zu spät – es wird schon gebaut.

Abb.: Mittlerweile sind schon Nestkonturen zu erkennen

22.03.2019 Zeitraffervideo: Ein Tag Nestbau in einer Minute


Im Nistkasten „Schweizer Modell“ wurden heute die ersten Federchen verbaut. Regelmäßig wird der Kasten auch zum Schlafen aufgesucht. Das Zeitraffer-Video zeigt den ganzen Tag in weniger als einer Minute.

24.03.2019 Fluglochverengung wegen „Spatzenalarm

Unter lautem Geschimpfe der Vögel wurde heute das zu große Einflugloch eines Nistkastens von 35 mm auf 30 mm verengt. Spatzen hatten das schon fast fertige Nest entdeckt und inspizierten fleißig den Kasten. Die Spatzen sollen einen eigenen Kasten, der für Koloniebrüter geeignet ist, bekommen.

Abb.: Fluglochverengung durch Vorsatz eines Brettchens.

25.03.2019 Federchen in allen Nestern

Die Nester werden mit Federchen ausgepolstert und erhalten damit das Finish.

Abb.: Nest im Kasten, bereits mit Federchen ausgepolstert.

31.03.2019 Vier Eier in einem Nistkasten

Im Nistkasten mit der Heizung ist das Brutgeschäft im Gange. Am Abend lagen vier Eier im Nest. bei den anderen (unbeheizten) Nistkästen ist bislang kein Ei zu sehen. Nächtliche Außentemperaturen (Tiefstwerte)  können der Tabelle entnommen werden. Die Daten stammen aus der Temperaturüberwachung eines Bienenstocks https://cbrell.de/biene40.

Datum nächtliche Tiefsttemperatur Tageshöchsttemperatur
31.03.2019 7°C 14°C
30.03.2019 5°C 19°C
29.03.2019 3°C 19°C
28.03.2019 7°C 13°C

Abb.: Vier Eier im beheizten Nistkasten

28.03.2019 Das erste Ei

Abb.: Ein Ei liegt unbedeckt im Nistkasten

19.04.2019 Die ersten zwei Küken im beheizten Nistkasten

Am Morgen um 07:00 sind die ersten beiden Küken von zehn geschlüpft. Nun muss die Meise zwei Dinge im Blick behalten: Die Temperatur der anderen Eier und die Futterversorgung der bereits geschlüpften Küken.

Abb.: Zwei Küken aus insgesamt zehn Eiern sind geschüpft.

Abb.: Die frisch geschlüpften Küken werden ebenso von den Altvögeln gewendet wie die Eier.

20.04.2019 Alle Küken im geheizten Nistkasten geschlüpft

Von der Ablage des ersten Eis im geheizten Nistkasten bis zum Zeitpunkt, an dem alle geschlüpft sind, hat es 23 Tage gedauert.

Abb.: Zehn Meisenküken geschlüpft

21.04.2019 Erstes Küken im nicht beheizten Nistkasten geschlüpft.

Die Temperaturen waren jetzt mehrere Tage über 25°. Auch im unbeheizten Nistkasten hat ein erstes Küken den Schnabel aus dem Ei gestreckt.

Erstes Meisenküken im unbeheizten Nistkasten

Abb.: Ein winziges Küken im unbeheizten Nstkasten

Detail erstes Meisenküken.

Abb.: Detailaufnahme des frisch geschlüpftne Meisenkükens 

26.04.2019 Die Küken kuscheln sich an die Heizung

Im beheizten Nistkasten reagieren die Meisenküken auf die stark gefallenen Temperaturen und kuscheln sich an die Heizung. Dazu haben Sie sich aus der Mitte des Nistkastens herausbewegt. Unklar ist, ob sie das selber getan haben oder ob die Meiseneltern die Küken umpositionieren.

Ein Bild gibts in der Twitter-Meldung:

28.04.2019 Beide Meiseneltern füttern

Eine der seltenen Aufnahmen, bei der beide Meiseneltern gleichzeitig im Kasten sind.

Abb.: Zwei Meiseneltern gleichzeitig im Nistkasten

 

03.05.2019 Füttern im Schweizer Nistkasten

Abb.: Das Größte an den Kücken scheinen die aufgerissenen Schnäbel.

05.05.2019 Video sieben Minuten im Leben von Kohlmeisenküken

Das Video wurde mit dem Smartphone durch ein seitliches Plexiglasfenster im Nistkasten aufgenommen. Sonst ist das Fenster außen mit schwarzer Teichfolie lichtdicht verschlossen.

 

10.05.2019 Die Küken fliegen aus

Abb.: Nun wollen alle Küken hinaus.

Abb.: Flugversuche im Kasten

Abb.: Ein Küken ist noch nicht ausgeflogen

Abb.: Das letzte Küken wird noch gefüttert.

Abb.: Das letzte Küken verlässt das Nest

10.05.2019 alle Küken ausgeflogen

Am 11.05.2019 haben alle Küken den Nistkasten Schweizer Modell verlassen. Ein Küken ist anscheinend schon ein paar tage vorher gestorben. Eier, aus denen kein Küken geschlüpft war, waren von der Altmeise unter das Moos im Nest bugsiert worden.

Abb.: Ein totes Küken im verlassenen Nest

Abb.: Eier, aus denen kein Küken geschlüpft ist.

13.05.2019 Zeitraffervideo komplette Fütterphase

In einem Zeitraffervideo ist im beheizten Nistkasten die komplette Fütterphase zusammengefasst. Vom Schlüpfen des ersten Kükens bis zum Ausflug mit einem Zeitrafferfakor von 1500.

22.05.2019 die zweite Brut im Jahr beginnt

Im Nistkasten Schweizer Modell beginnen die Meisen eine zweite Brut. Am 22.05.2019 lag des erste Ei im Nistkasten, nachts wird es bebrütet, am 23.05.2019 um 8:00 lagen schon zwei Eier im Kasten.

Der Kasten wurde gleich nach dem Ausflug der Küken aus der ersten Brut modifiziert, da die zwei Ausfluglöcher keinen besonderen positiven Effekt zeigten. Ein Ausflugloch wurde stark vergrößert und mit einer halbtransparenten Abdeckung versehen. Dadurch fällt mehr Tageslicht in den Kasten, das ermöglicht bessere Fotos.

Abb.: Erstes Ei der zweiten Brut

Abb.: Das Ei wird bebrütet

Abb.: Das zweite Ei des zweiten Brut

23.05.2019 Auch im Campuskasten alle ausgeflogen

Auch im Campus-Kasten sind alle Küken ausgeflogen. Auch hier hat es ein Küken nicht geschafft. Da das Kamerasystem über ein Jahr nicht gewartet werden konnte, ist es nun ausgebaut und soll am 27.05. wieder in Betrieb gehen.

Das Nistmaterial war – im Gegensatz zu den anderen Nistkästen – sehr feucht. Das lag vermutlich an der Dauerbewässerung für den neuen Rollrasen auf dem Campus.

 

 

Callibot – eine Roboterplattform für den Calliope Mini

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Der Calliope Mini ist ein cooler Minicomputer, den schon GrundschülerInnen spielerisch einfach programmieren können. Google, SAP, Fischer Technik und weitere Firmen setzen auf den vielseitigen Kleinstrechner. Mit Callibot gibts nun bald auch eine Roboterplattform, die sich ohne Werkzeug einfach und schnell zusammensetzen lässt.

Was ist Callibot?

Callibot ist als Bausatz konzipiert, aus dem sich schnell und ohne Werkzeug ein Fahrroboter für den Calliope Mini zusammenbauen lässt. Callibot besteht aus einer Grundplatte, zwei Motoren mit Rädern, ein paar Kabelbindern für die Montage und einer Steckerleiste. Alles, was sonst noch zum Experimentieren nötig ist, befindet sich im Calliope-Paket.

Die Design-Prinzipien hinter Callibot sind:

  1. einfach
  2. offen für eigene Ideen
  3. schnelle Erfolgserlebnisse ermöglichen
  4. offen für eigene, kreative ideen
  5. einsetzbar in Grundschulen, weiterführenden Schulen und Hochschulen

Auslöser für die Entwicklung war die Erkenntnis, dass gängige Fahrroboter-Plattformen häßlich und schwer aufzubauen sind. Selbst Studierende der Wirtschaftsinformatik taten sich damit schwer.

Was kann man mit Callibot machen?

Mit Callibot können Programmierneulinge – Kinder und Studenten – die ersten Programmierschritte erleben und gleich sehen, was ihr Programm bewirkt. Programmierung bleibt nicht abstrakt, sondern wird konkret in Bewegung umgesetzt. Der Fokus liegt auf dem Calliope Mini als Steuerrechner. Der bringt schon allerhand Sensoren und eine Motorsteuerung mit, es werden also keine Elektronikbauteile benötigt-

Allerdings sind bereits Nutzungsszenarien mit Raspberry Pi Zero, Arduino, ATtiny85 im Test. Damit erschließt sich dann die ganze IoT-Welt. Die Steuerung über iPhone und Android-Smartphone ist in ebenso Vorbereitung. Damit kann dann Intelligenz in den Callibot einziehen: Mit Kamera, OpenCV und Tensorflow sind dann völlig neue innovative Anwendungen für den Fahrroboter denkbar – das richtet sich dann eher an Fortgeschrittene.

Aktuelle Entwicklung rund um Callibot

Für die Vermarktung und die Serienproduktion wird derzeit eine Abschlussarbeit vergeben. Auf dem Girls`Day 2019 der Hochschule Niederrhein erfolgt ein Feldtest des Callibot.

Girls Day 2019 Materialien

Abb. 1: Materialien für den Feldtest des Callibot

Warum gibt es Callibot?

Für Arduino und Co gibt es funktionierende und preiswerte Fahrroboter-Chassis am Markt. Die Montage ist jedoch fummelig und es wird Werkzeug benötigt. Zudem sind die existierenden Modelle optisch wenig ansprechen. Eine positive emotionale Wirkung und Anmutung ist jedoch mitentscheidend, ob z.B. ein Workshopangebot als attraktiv angesehen und angenommen wird.

Das war in 2018 der Auslöser, nach einem anderen, vor allem kompakteren Modell zu suchen. Einen frühen Entwurf zeigt Abb. 2, die nur zum Test der Außenabmessungen diente.

Abb. 2: Ein früher Entwurf des Callibot aus 2018, hier noch als Pappmodell mit mehrfach verwendbaren Kabelbindern.

weitere Quellen

Erlkönig-Video zum Callibot auf Youtube:

Zur Calliope Seite.

 

Raspberry Pi mit Temperatursensor DS18B20

IoT und Webanwendungen – aktuelle Ideen für studentische Projekte

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Im Modul Webanwendungen realisieren Studierende der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Projekte im Internetumfeld (inkl. IoT). Informationen zu den Rahmenbedingungen im Modul erhalten Studierende unter

http://claus-brell.de/webanwendungen.php.

Die Projektangebote für das laufende Semester sind:

  1. simpleWhatsApp (für spontane Gruppen)
    Es soll ein einfacher WhatsApp Clone erstellt werden, der die spontane Kommunikation für Gruppen ermöglicht. Der Client soll in Javascript erstellt werden, Server in PHP mit SQLite. die Oberfläche besteht aus vier Feldern: einem Namensfeld, einem Gruppenfeld, einem Nachrichteneingabefeld, einem Chatausgabefeld. Ein Nutzer trägt in die Weboberfläche lediglich einen ausgedachten Nutzernamen (z.B. JanaProudmoore99 und einen Gruppennamen z.B Karnevalsparty) ein. Sofort sieht ein Nutzer, was andere mit dem gleichen Gruppennamen so tippen. in das Nachrichteneingabefeld kann ein Nutzer nun selber Nachrichten eingeben. Je Gruppennamen werden nur die letzten 15 Nachrichten auf dem Server aufbewahrt.
  2. dataGuardian – Datenvisualisierung für Messdaten (Umweltdatennetzwerk MG)
    Aus einigen studentischen Projekten sind Datensammlungen entstanden. Im geplanten Umweltdatenmessnetzwerk Mönchengladbach werden viele Daten anfallen. Hierfür soll eine einfache generische Visualisierungsmöglichkeit geschaffen werden.Beispiel einer Visualisierung: https://cbrell.de/biene40.
    Beispiel für noch unvisualisierte Daten: https://cbrell.de/raspilab/umweltdaten.php?pin=hummel2&modus=tab
  3. showMyData – Generisches Internet-Anzeige-Modul
    Ein Raspberry Pi mit einem e-Ink-Display holt sich aus dem Internet alle 10 Minuten über einen Webservice ein Bild und stellt das dar. Das Bild ist eine einfache Darstellungen von z.B. allgemein verfügbaren Wetter- oder Börsendaten.
    DiesesSystem ließe sich leicht an  ganz unterschiedliche Fragestellungen anpassen.
  4. moveDetect Abschätzung von Aktivitätsintensität über das Internet
    Ein Projekt zu KI und Computer Vision. Ein System aus Raspberry Pi mit Kamera und Webservice beobachtet eine Situation und bewertet lediglich Veränderungen. (Stichworte: OpenCV, Kantendetektion, Canny-Algorithmus). Der Veränderung wird eine Prozentzahl zugeordnet (aktuelle Veränderung gegenüber maximal beobachtbarer). Statt einer realen Situation kann eine Video vom Einflugloch einer Bienenbeute genutzt werden. Jede Minute wird die minimale, durchschnittliche und maximale Veränderung an einen Webservice übertragen. Die Daten werden im Interne geordnet angezeigt.
  5. learningRaspi
    Ein Projekt zu KI und Computer Vision. Ziel ist, auf einem Videostream (auf jedem Bild) Objekte zu identifizieren und zu zählen. Es geht (noch) nicht darum, die Objekte zu klassifizieren.  Die Anzahl der Objekte im Bild soll an einen Webservice übertragen werden. Die Daten werden im Interne geordnet angezeigt. Vermutlich ist die Aufgabenstellung mittels OpenCV und YOLO zu lösen. Ggf. ist die Implementierung von Tensorflow Lite auf dem Raspi sinnvoll.
  6. digitalHumidor – der elektronische Zigarrenschrank
    Nichts ist schlimmer als zu feuchte oder zu trockene Zigarren. In einer Kiste soll die Temperatur und die Luftfeuchte gemessen und über das Internet dargestellt werden. Die Messung kann (für Arduino-geübte) mit einem ESP8266 (in Form von NodeMCU) erfolgen. Das Team soll sich Gedanken über einen geeigneten Alarmierungsmechanismus machen.
    Siehe auch: Tabakgarage – Eine Fallstudie für die Wirtschaftsinformatik
  7. CalliBot goes Raspi: Websteuerung für den CalliBot
    Die Plattform für den CalliopeBot wird über einen Raspbery Pi gesteuert. Der Raspberry Pi holt sich ein „Fahrprogramm“ von einem Webservice und fährt das „Fahrprogramm“ einmal ab (so ähnlich wie im Brettspiel Roborally).
    Es gibt eine einfache Online-Eingabemöglichkeit für das Fahrprogramm.
    siehe Videos zum Girls Day, google Suche: „hochschule mönchengladbach girls day calliope youtube“.
  8. Infokiosk für den stationären Handel
    Zusammenführung der Projekte InKi und iKiosk zu einem funktionierenden Prototypen mit einheitlicher Schnittstelle.
  9. eyePi – Augen für den CalliBot
    Analog zum Anki Cozmo sollen „emotionale Zustände“ über Augen visualisiert werden. Dazu ist ein Anzeigemedium (128 x 64 Pixel, entweder als App auf dem Smartphone oder Mini-Display mit Raspberry oder Ajax-Anwendung) zu programmieren, das einen emotionalen Zustand von einem Webservice holt und visualisiert.
    Die passenden Webservices und eine Eingabemöglichkeit für die emotionalen Zustände sind zu erstellen.
    Eine alternative Nutzungsform (auf einem Tablet, „Cozmo-like-eyes“) wäre die Funktion als eye-Catcher für Schaufenster im stationären Handel. Hier wäre es sinnvoll, wenn die Augenbewegungen einem Schaufensterbummler vor dem Schaufenster folgen würden.
  10. SMS-Web-Gateway
    Mit einem Raspberry Pi und einem UMTS-Stick wird ein Gateway aufgebaut. Das Gateway hat eine Telefonnummer. An diese Telefonnummer kann man eine SMS schicken. Das Gateway überträgt die SMS an einen Webservice. Die 10 letzten SMS werden auf einer Übersichtsseite im Internet dargestellt (mit Absender und Uhrzeit).
  11. particlePi – Feinstaub Messstation für das Umweltdatennetzwerk Mönchengladbach
    Demonstrator für das Umweltdatenmessnetzwerk MG.
    Mit einem Raspberry Pi und einem Feinstaubsensor soll eine System mit folgenden Eigenschaften aufgebaut werden:
    * Messung der Feinstaubdaten alle 10 Minuten, Speicherung auf SD-Karte.
    * headless Betrieb
    * Gesamtsystem geeignet für mehrere Messstationen (Anzahl vorher nicht bekannt)
    * Übertragung der Daten ins Internet jede Stunde.
    * grafische Aufbereitung der Daten im Internet.
  12. Raspberry Internet-Wetterstation
    Mit einem Raspberry Pi und einem 7 Zoll Display soll eine Wetterstation aufgebaut werden. Die Wetterstation als Gesamtanwendung zeigt die aktuellen Wetterdaten der Region (anhand der IP Adresse) in Textform und „Ü50-Buchstaben“ an.
    * Webservice, der Wetterdaten im Internet sammelt und aufbereitet
    * schlanke Webschnittstelle zu Raspberry (REST, http GET, Daten im CSV-Format, Aktualisierung alle 10 Minuten)
    * headless Betrieb, einfaches Plug-und Play System
    * Raspberry zeigt Daten lediglich an.
  13. QR-Code-Schnitzeljagd
    Demonstrator für Gamification der Verkaufsförderung im stationären Handel oder zum Einsatz in Naturschutzgebieten.
    Anwendung auf dem Smartphone (Android-Studio oder X-Code oder Xamarin). Das Smartphone holt sich beim Start eine Liste von QR-Codes (mit gestuften Findehinweisen und Geokoordinaten) von einem Webserver. Der Nutzer macht sich der Anwednung bekannt durch einen Spielernamen. Der Nutzer bekommt eine Liste der QR-Codes mit jeweiliger Entfernung vom eigenen Standort. Durch Klick auf den Code bekommt der Nutzer Findehinweise. Hat ein Nutzer den QR-Code gefunden, kann er ihn scannen. Das wird auf einem Webservice registriert. Der Nutzer erhält dafür einen Fortschritt ( z.B. 4 von 10 QR-Codes gefunden). Die QR-Codes liegen auf dem Webservice in einer SQLite-Datenbank. Dazu gibt es eine minimalistische Administratonsseite (Anlegen, Ansehen, Ändern, Löschen). Es wird gelogt, wann welcher Nutzer welchen QR-Code gescannt hat. Für die Logdaten gibt es auf dem Server eine Übersichtsseite.
    * geolocation erfassen auf dem Smartphone.
    * Entfernungen berechnen.
    * Webservice aufrufen
    * QR-Codes Scannen
    Geeignet für Teams, die schon einmal eine Android-App geschrieben haben.
  14. PflanzenFreund
    Beleuchtungssteuerung über das Internet mit dem Raspberry Pi
    Die Anwendung soll mittels einer LDR die Belichtung in der Nähe einer Pflanze messen. Dann soll der Sollwert aus dem Internet mittels Webservice geladen werden. Ist der gemessene Wert kleiner, so soll eine Lampe mittels 433 MHz Sender eingeschaltet werden. Das soll nur tagsüber geschehen.
  15. PowerBank-Checker
    Reale Kapazitäten von Powerbanks bestimmen mit dem Raspberry Pi
    Es wird eine „Last“ mit einer Glühlampe (0,4 A bei 5 Volt), einer Leuchtdiode, und einer LDR zum Messen zur Verfügung gestellt. Der Raspberry soll jede Minute an einen Webservice übermitteln, ob die LED noch leuchtet. Die Gesamtleuchtdauer soll geeignet grafisch dargestellt werden, auch während der Messung. Drei verschiedene Spannungsquellen (Aldi-Powerbank 5Ah, Pearl Powerbank 10 Ah, Paket mit 4 Eneloops mit 2 Ah) sollen vermessen werden.
  16. ideaCollector
    Ausgangssituation: Spontane Ideen, gefundene Zitate und Links, mündliche Mitteilungen … gehen verloren oder stehen nicht auf allen eigenen Geräten zur Verfügung.
    Lösungsansatz: webbasierte Textschnipselsammlung. Über ein einfaches, responsive Interface können Ideen festgehalten werden.
    Technik: REST Schnittstelle, um ggf. auch eine App ankoppeln zu können. Datensparsam mit Javascript / AJAX.
    Anforderungen: Mehrbenutzerfähig (keine explizite Nutzerverwaltung), eigene Ideen chronologisch auflisten, Grafik mit Ideenstatistik.
  17. Zugangskontrolle für den Internet-Meisenkasten
  18. Fledermauskasten 4.0 – Optische Überwachung mit Bewegungsmelder und IR-Kamera
  19. Internet-Verlängerung für Funksteckdosen – IoT-lite und smart home
  20. Javascript Geotracker
  21. Wissensmanagement und Kollaboration mit Etherpad Lite auf dem Raspberry Pi
    Auf dem Raspberry Pi ist eine headless Server mit Etherpad Lite zum Laufen zu bringen (Achtung: node.js). Es sind zwei Konfigurationen zu testen: a) zuhause (privates WLAN) und b) im WLAN der Hocchschule. Es ist eine Anleitung so zu verfassen, dass sie für RaspiLab Schülerworkshops nutzbar ist.
  22. Indoor-Navigation für Roboter
    Es soll mit zwei Raspberry Pi eine Positionsbestimmung und Überwachung der Position im Internet entwickelt werden. Als technischer Demonstrator soll nur eine einfache lineare Anordnung untersucht werden. Die Position wird aus den Feldstärken eines Accesspoint, wer auf einem Robotermodell besetigt wird, ermittelt. Die Positionen sind regelmäßig (jede Sekunde) über Funk an einen Webservice zu übertragen. Auf dem Webserver sollen die Informationen durch eine Grafik visualisiert werden.
    Ressourcen (werden zur Verfügung gestellt): zwei Raspberry Pi WLAN, Router, Webserver.
  23. Paketverfolgung mit dem Smartphone
    Für einige Anwendungsfälle kann kann ein GPS-Tracker auf einem Smartphone die preiswerteste Lösung sein („Billig-Handy“ für 60 Euro). Es soll ein GPS-Tracker entwickelt werden, der automatisch jede 10 Minuten die aktuellen Koordinaten und die Telefonnummer des Smartphones (aus der SIM karte) an einen Webservice überträgt. Im Netz kann man sich dann die Karte mit den Positionen der Smartphones anschauen und für jede Telefonnummer die Liste der Trackpunkte mit Zeitstempel als CSV Datei herunterladen.