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Callibot – eine Roboterplattform für den Calliope Mini

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Der Calliope Mini ist ein cooler Minicomputer, den schon GrundschülerInnen spielerisch einfach programmieren können. Google, SAP, Fischer Technik und weitere Firmen setzen auf den vielseitigen Kleinstrechner. Mit Callibot gibts nun bald auch eine Roboterplattform, die sich ohne Werkzeug einfach und schnell zusammensetzen lässt.

Was ist Callibot?

Callibot ist als Bausatz konzipiert, aus dem sich schnell und ohne Werkzeug ein Fahrroboter für den Calliope Mini zusammenbauen lässt. Callibot besteht aus einer Grundplatte, zwei Motoren mit Rädern, ein paar Kabelbindern für die Montage und einer Steckerleiste. Alles, was sonst noch zum Experimentieren nötig ist, befindet sich im Calliope-Paket.

Die Design-Prinzipien hinter Callibot sind:

  1. einfach
  2. offen für eigene Ideen
  3. schnelle Erfolgserlebnisse ermöglichen
  4. offen für eigene, kreative ideen
  5. einsetzbar in Grundschulen, weiterführenden Schulen und Hochschulen

Auslöser für die Entwicklung war die Erkenntnis, dass gängige Fahrroboter-Plattformen häßlich und schwer aufzubauen sind. Selbst Studierende der Wirtschaftsinformatik taten sich damit schwer.

Was kann man mit Callibot machen?

Mit Callibot können Programmierneulinge – Kinder und Studenten – die ersten Programmierschritte erleben und gleich sehen, was ihr Programm bewirkt. Programmierung bleibt nicht abstrakt, sondern wird konkret in Bewegung umgesetzt. Der Fokus liegt auf dem Calliope Mini als Steuerrechner. Der bringt schon allerhand Sensoren und eine Motorsteuerung mit, es werden also keine Elektronikbauteile benötigt-

Allerdings sind bereits Nutzungsszenarien mit Raspberry Pi Zero, Arduino, ATtiny85 im Test. Damit erschließt sich dann die ganze IoT-Welt. Die Steuerung über iPhone und Android-Smartphone ist in ebenso Vorbereitung. Damit kann dann Intelligenz in den Callibot einziehen: Mit Kamera, OpenCV und Tensorflow sind dann völlig neue innovative Anwendungen für den Fahrroboter denkbar – das richtet sich dann eher an Fortgeschrittene.

Aktuelle Entwicklung rund um Callibot

Für die Vermarktung und die Serienproduktion wird derzeit eine Abschlussarbeit vergeben. Auf dem Girls`Day 2019 der Hochschule Niederrhein erfolgt ein Feldtest des Callibot.

Girls Day 2019 Materialien

Abb. 1: Materialien für den Feldtest des Callibot

Warum gibt es Callibot?

Für Arduino und Co gibt es funktionierende und preiswerte Fahrroboter-Chassis am Markt. Die Montage ist jedoch fummelig und es wird Werkzeug benötigt. Zudem sind die existierenden Modelle optisch wenig ansprechen. Eine positive emotionale Wirkung und Anmutung ist jedoch mitentscheidend, ob z.B. ein Workshopangebot als attraktiv angesehen und angenommen wird.

Das war in 2018 der Auslöser, nach einem anderen, vor allem kompakteren Modell zu suchen. Einen frühen Entwurf zeigt Abb. 2, die nur zum Test der Außenabmessungen diente.

Abb. 2: Ein früher Entwurf des Callibot aus 2018, hier noch als Pappmodell mit mehrfach verwendbaren Kabelbindern.

weitere Quellen

Erlkönig-Video zum Callibot auf Youtube:

Zur Calliope Seite.

 

Yvonne Hommen und Alexandra Hausmann gestalten den Girls`Day 2019

Girls Day 2019 Hochschule Niederrhein Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

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Die ersten Programme schrieb eine Frau: Ada Lovelace. Und sie wusste genau: Menschen und Digitalisierung gehören zusammen, so wie in der Wirtschaftsinformatik. Das schließt die effiziente Nutzung von Whats App, Snapchat, Instagram und Co, die Beobachtung von brütenden Singvögeln über das Internet ebenso mit ein wie Roboter, künstliche Intelligenz, Spiele, und natürlich auch die Gestaltung von ganz neuen, noch unbekannten IT-Systemen. Hier gilt: Wer coden kann, ist klar im Vorteil.

In 2019 wollen wir einen Fahrroboter mit dem Calliope Mini bauen und programmieren.

Alexandra Hausmann und Yvonne Hommen gestalten den Wirtschaftsinformatik-Girls`Day

Alexandra und Yvonne, Wirtschaftsinformatik Masterstudentinnen am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Niederrhein, meinen dazu: „Bei uns lernst Du die ersten Schritte, um Deine Programme für den Calliope, Deinem Mini-Computer, zu schreiben. Schnell bringst Du den Calliope dazu, Dir auf Knopfdruck Deinen Namen anzuzeigen, Melodien abzuspielen und und und…Du brauchst nichts mitbringen, wir haben alles da. Nebenbei erzählen wir Dir, wie das Leben einer Wirtschaftsinformatikerin aussieht. Deine Meinung ist wichtig, sage sie uns. Was könnte Dich davon abhalten, an der Hochschule Niederrhein digital durchzustarten?“

Ein Video zeigt Alexandra und Yvonne bei den Vorbereitungen:

 

Das erwartet Euch:

  1. Keine Scheu vor dem Programmieren – Coden macht Spaß.
  2. Praktischer Teil: Den Calliope kennenlernen, in Minutenschnelle programmieren, Blumen bewachen  und  einem kleinen Roboter (Abb.1) das Fahren beibringen.
  3. Mit Klischees aufräumen: Wirtschaftsinformatik ist nur so ein Technik-Ding – Information über das Studium der Wirtschaftsinformatik. Alexandra und Yvonne stellen den „JuwelenFinder“ vor, eine Outdoor-Sammel-App, die sie selber programmiert haben.

Hier gibt es die Unterlagen-Girls-Day-2019

Calliope Mini – kleiner Computer, große Möglichkeiten

In 2019 wollen wir mit dem Calliope Mini arbeiten. Der Calliope Mini ist ein kleiner Computer wie ein Arduino, hat aber schon viele Sensoren und eine LED-Anzeigematrix mit an Bord. Geräusche machen kann er auch. Der Calliope Mini wird von vielen Schulen und Hochschulen eingesetzt.

Abb.: Der Calliope-Mini, hier zur Säuremessung in einer Zitrone

Callibot – ein kleiner Fahrroboter für den Calliope Mini

Speziell für den Calliope haben wir eine Fahrroboterplattform entwickelt. Die kann ganz einfach und ohne Werkzeug zusammengebaut werden.

Abb.: Der Callibot-Prototyp für den Girls`Day 2019. Das finale Modell wird pink.

Wie der Callibot zusammengesetzt wird, zeigt das folgende Video:


Wie das Modell dann fährt, seht Ihr hier:

Die Plattform für den Callibot hat schon mehrere Entwicklungsstufen hinter sich und soll nun über eine Kickstarter-Kampagne für viele erreichbar werden.

Girls Day 2019 der Calliopebot

Abb. : Der erste Prototyp des Callibots. Bis zum Girls Day wird sich das Modell noch ändern.

Abb.: So hat es mit dem Callibot angefangen. Als Pappmodell.

Wann und Wo?

Der Calliope-Workshop findet in der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Wirtschaft, Webschulstraße 41, Mönchengladbach, statt.

Treffpunkt ist am Do 28.03.2018 9:00 am Info-Point.
Der Workshop dauert etwa 3 Stunden.

Ich bin nur ein grafischer Seitenzähler

 

 

Spannungen messen mit dem CALLIOPE mini – Gamification in der Wirtschaftsinformatik

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CALIOPE mini und Gamification.

Der Raspberry Pi und der Arduino lassen sich als „Spielzeuge“ für Studierende der Wirtschaftsinformatik einsetzen, um einen ersten Zugang zur Programmierung oder – in den höheren Semestern – einen Einstieg in Themen wie Internet of Things (IoT), smart home und smart factory zu gewinnen. Noch niederschwelliger könnte das mit dem CALLIOPE mini gelingen, der für die ersten Experimente ohne zusätzliche Materialien auskommt. Der CALLIOPE mini wurde für dritte Grundschulklassen entwickelt und kommt etwas verspielt daher. Immerhin lässt er sich als „Spannungsschätzgerät“ einsetzen. Zunächst wird beschrieben, wie der CALLIOPE mini in Gamification-Konzepte passt. Danach wird dann der der konkrete Aufbau beschrieben. Ein youtube Video zeigten den „CALLIOPE in action“:

CALLIOPE mini adressiert die Spielertypen „Explorer“ und „Socializer“.

Der CALLIOPE mini hat Sensoren und eine LED-Matrix an Bord, die sehr einfach und schnell in Betrieb genommen werden können. Das lädt zum Experimentieren und „Erforschen“ ein, der Spielertyp „Explorer“ sollte hierdurch adressiert werden (Bartle 1996). In den kommenden Semestern soll der CALLIOPE mini alternativ zum oder in Kombination mit Raspberry Pi und Arduino in Kleingruppenprojekten (Hochschullehre) eingesetzt werden. Die letzten Semester zeigten, dass Weiterlesen