Abschlussarbeit

 

Stand: 10.03.2021

Am 01.03.2021 ist das Forschungsprojekt Biene40 (Digitalisierung der Bienenhaltung) gestartet. Daher kann ich derzeit ausschließlich Arbeiten als Erstgutachter betreuen, die dem Forschungsziel zuträglich sind.

Themen für die Abschlussarbeit

Aktuelle Themen für Bachelorarbeiten und Masterarbeiten, die ich als Erstgutachter vergebe

2. Abgeschlossene und in Bearbeitung befindliche Bachelorarbeiten und Masterarbeiten

Zweitprüfer

Als Zweitprüfer bin ich „pflegeleicht“ und auch hinsichtlich der Themenwahl flexibel (auch Arbeiten in Unternehmen). Als Zweitprüfer richte ich mich nach den Vorstellungen des Erstgutachters. Nur als Erstgutachter habe ich spezifische Vorstellungen.

Erstprüfer

Vorgehen, wenn Sie möchten, dass ich Ihre Arbeit als Betreuer / Erstgutachter begleite:

A. Vorher informieren.

Schauen Sie sich an, welche Arbeiten ich bislang betreut habe, welche Themen ich anbiete. Daraus können Sie schließen, was mich interessiert. Grundsätzlich interessieren mich als Erstgutachter:
I. Gamification,
II. Wissens- und Innovationsmanagement,
III. Verbindung von IoT und Naturschutzthemen,
IV. KI und Edge-Computing

In der Regel ist es nur dann sinnvoll, dass ich Ihre Abschlussarbeit als Erstgutachter betreue, wenn wir uns aus einem von mir betreutem Modul kennen.
Bis auf Ausnahmefälle habe ich als Erstgutachter grundsätzlich kein Interesse an Abschlussarbeiten in Unternehmen.
Themen, an denen ich selber gerade arbeite und aus denen sich weitere Abschlussarbeiten bauen lassen, finden Sie auf Twitter unter twitter.com/clausbrell

B. Kontaktaufnahme.

Bitte nehmen Sie mit mir ab einem viertel Jahr vor Beginn der Arbeit Kontakt via Mail auf. Die Mail MUSS Folgendes enthalten:
Ein paar Sätze zu Ihrer persönlichen Motivation, ein/das Thema zu übernehmen.
Den gewünschten Anmeldezeitpunkt und den gewünschten Abschlusszeitpunkt (Kolloquium).
Achtung: Wenn Sie im Sommersemester Ihre Arbeit abschließen wollen, muss der Abgabetermin vor dem 15. Juni liegen. Andernfalls wird das Kolloquium nicht vor dem 15. September stattfinden. Eine „Rückwärtsrechnung“ finden Sie weiter unten.
Tabellarischer Kurzlebenslauf. Es sollten Ihre Interessen und Engagements, auch außerhalb des Studiums, erkennbar sein.
Ein aktueller LSF-Statusbogen / Notenspiegel.
Sie rechnen selber Ihren aktuellen Notendurchschnitt aus und teilen den in Ihrer Mail mit.
Die Note, die Sie in der Abschlussarbeit anstreben (Das legt die Ansprüche an das Exposé fest.)
Im Falle eine Bachelorarbeit: Nur wenn ich nicht Ihre Praxisphase betreut habe: Ihr Bericht der Praxisphase als PDF. Im Falle einer Masterarbeit: Nur wenn ich nicht Ihre Bachelorarbeit betreut habe: Ihre Bachelorarbeit als PDF.
Anzahl der noch offenen Module, während Sie die Arbeit schreiben (Anmerkung: Ich betreue in der Regel keine Arbeit, bei der noch mehr als ein Modul offen ist. Erfahrungsgemäß wird bei parallel laufenden Modulen keine Bestnote erreicht.).
Anzahl der Stunden pro Woche, die Sie während der Abschlussarbeit arbeiten.(Anmerkung: Ich betreue in der Regel keine Arbeit, bei der mehr als 19 Stunden parallel gearbeitet wird. Erfahrungsgemäß wird bei parallelem Arbeiten keine Bestnote erreicht.)

C. Ablauf

Danach geht es wie folgt weiter:
Abstimmung eines Exposés inkl. Gliederung der geplanten Arbeit. Dazu werden wir uns bis zu dreimal treffen. Das Exposé ist ein wichtiger Aspekt, da Sie dann wissen, was Sie tun müssen und ich dann weiß, was ich erwarten kann. Die Abstimmung des Exposés stellt zudem den Schwerpunkt meiner betreuung dar. Die erste Version des Exposés werde ich Ihnen völlig auseinaderpflücken – das ist wenig angenehm, aber oft hilfreich. Meist ist dann die Version 2 des Exposés in einem Zustand, dass damit die Arbeit angemeldet werden kann.

Interessante Hinweise zum Sinn und Aufbau des Exposés finden Sie hier. (Externer Link, mit Werbung)

Beispiel eines Exposés zur Digitalisierung in der Landwirtschaft (Masterarbeit).
Auf Seiten 7-14 finden Sie die Beschreibung der Methodik einer Literaturrecherche, auf Seite 26 die Visualisierung des methodischen Gangs.

Beispiel eines Exposés zum Crowdfunding (Bachelorarbeit).
Auf Seite 3 finden Sie die Beschreibung des methodischen Gangs.

Beispiel eines Exposés zum Ideenmanagment (Bachelorarbeit, Programmierung).
Auf Seite 3 finden Sie die Beschreibung des methodischen Gangs.

Beispiel eines Exposés zur Robotic Process Automation (Bachelorarbeit)

Beispiel eines Exposés zum Wissensmanagement und zur agilen Entwicklung (Masterarbeit)
Auf Seite 8 finden Sie die Visualisierung des methodischen Gangs.
Abstimmung eines Zeitplans und der erforderlichen Ressourcen.
Anmeldung der Arbeit beim Prüfungsamt.
Bearbeitung des Themas, etwa 12 Wochen. Das schaffen Sie normalerweise selbstständig. Während der Zeit frage ich einmal nach. Oft gelingt die Arbeit, ohne dass ein weiteres Treffen notwenidig ist. Ich biete an, dass ich bis zu max. fünf Seiten lese und so kommentiere, als wäre es die Arbeit.
Abgabe der Arbeit und Festlegung des Kolloquiumtermins.

5. Anforderungen

Meine Anforderungen an eine Abschlussarbeit.
Die Arbeit enthält ein aussagekräftiges Management-Summary.
Die Arbeit ist formal fehlerarm (Rechtschreibung, Grammatik)
Die Arbeit ist in einem lesbaren Deutsch verfasst. Zur Einstimmung empfehle ich die Lektüre von Schneider, Wolf: Deutsch für junge Profis.
Zum Kolloquium geben Sie ein Poster ab. Das Poster dient auch der Diskussion im Kolloquium.
Die Arbeit orientiert sich an den Richtlinien zur Gestaltung von Abschlussarbeiten an der Hochschule Niederrhein.
Link: GestaltungAbschlussarbeit.pdf
Zitierung I: Die Quellenliste ist nach Büchern, Zeitschriftenartikeln, Internetquellen differenziert.
Zitierung II: Mindestens zwei Drittel der Zitate sind wörtliche Zitate.
Zitierung III: Bei allen Zitaten sind Seitenzahlen angegeben. Ich persönlich bevorzuge die in Veröffentlichungen gängige Havard-Technik, das ist aber nicht zwingend.
Eine kurze Checkliste für das Schreiben von Seminararbeiten, die auch für Abschlussarbeiten gilt, finden Sie in meinem Blog.

6. Bewertung

So lese ich Ihre Abschlussarbeit.

Zuerst suche ich nach etwas, das wie ein Ziel aussieht. (Das sollte in der Tat weit vorne zu finden sein) Dann gehe ich gleich nach hinten und schaue, was herausgekommen ist. Und: kann ich auf einen Blick erkennen, ob und wie das Ziel erreicht wurde und wenn nein warum nicht. Also, gibt es sowas wie „Ergebnis“ oder vielleicht steht es auch im „Fazit“.
Als dritten Schritt suche ich nach der Methodik, nach der vorgegangen wird. Methodik setzt auf vorhandenen Arbeiten auf, jetzt lese ich also im Theorieteil. Da zeigt sich dann, wie „belesen“ eine Absolventin ist. Ich blättere zwischen Theorieteil und Quellenverzeichnis hin und her. Aus dem Theorieteil können sich auch die Forschungsfragen ergeben. Manchmal leiten sie sich aber auch direkt aus dem Ziel ab. Das kann unterschiedlich sein. Weil Forschungsfragen zentral sind, lege ich schon beim Exposé großen Wert darauf.
Nun gehe ich wieder in das Ergebnis oder Fazit oder was auch immer und suche, ob ich die expliziten Antworten auf die Forschungsfragen finde.
Manche Arbeiten erzeugen Artefakte: Konzepte, Programme, Datenerhebungen, Auswertungen. Diese stehen oft in der Anlage. Da schaue ich dann hinein, wenn im Text der Arbeit darauf verwiesen wird.

Dieser gerade beschriebenen Prozess dauert meist etwa 5 – 8 Stunden. Wenn ich viel länger brauche und es nicht daran liegt, dass ich bei einem Teilaspekt der Arbeit selber nachrecherchieren muss, dann bleibt mir nur der Schluss übrig: Die Struktur der Arbeit hat Schwächen. Ein weiterer Hinweis auf Strukturschwächen sind Redundanzen. Redundanzen machen Arbeit, daher mag ich Redundanzen nicht sehr gerne. Allerdings kann man meist Redundanzfreiheit nicht vollständig erreichen. Dann suche ich danach: Hat man sich wenigstens bemüht: Redundanzen aufzulösen.

7. Kolloquium.

Das Kolloquium hat das Ziel herauszufinden, ob Sie Ihre eigene Arbeit „im Griff“ haben und ob Sie sich auch im Umfeld Ihrer Arbeit innerhalb der Wirtschaftsinformatik argumentativ bewegen können.
Das Kolloquium beginne ich gerne mit
„Stellen Sie uns doch einmal bitte den Gang Ihrer Arbeit, das heißt die Ausgangslage, die Zielsetzung, das Ergebnis, und die Methodik, mit der Sie zu dem Ergebnis gekommen sind, vor. Sie können, wenn Sie wollen, dazu unterstützend Ihr Poster benutzen“.
Dann dürfen Sie etwa bis zu 10 Minuten erst einmal selber erzählen.
Heißt, Sie brauchen ein Poster. Einen Dateirohling finden Sie hier:

Rohling für das Poster als Powerpoint Datei

Die Aufteilung der „Blöcke“ im Muster ist keinesfalls verbindlich. Ihre Arbeit kann es durchaus erfordern, dass Sie andere Themen und Überschriften in den Vordergrund stellen.

Wenn Sie möchten, dass ich Ihr Poster in DIN A 3 ausdrucken lasse, dann senden Sie mir das Poster drei Arbeitstage vor dem Kolloquiumstermin via Mail zu. Ansonsten bringen Sie selber das Poster als DIN A 3 Ausdruck mit.

8. Weitere Infos

Folgende weitere Unterlagen sollen Ihnen die Entscheidung erleichtern:

Eine Checkliste, die ich für die Begutachtung verwende und die Ihnen auch als Checkliste kurz vor Abgabe der Arbeit dienen kann, finden Sie hier.

1. Beispiel eines Theorieteils einer Arbeit inkl. Quellenverzeichnis (Bachelor, Marketing, 2018)

2. Beispiel: Theorieteil und Methodenbeschreibung einer Arbeit inkl. Quellenverzeichnis (Bachelor, Wissensmanagement, 2018)

3. Beispiel eines Posters aus 2016

Anhang: Rückwärtsrechnung Beispiel
Kolloquium (Zieltermin): 15.07.
Einladung: 14 Tage
Lesen/Begutachung: 14 Tage
Abgabe: 17.06.
Bearbeitung: 3 Monate, etwa 90 Tage
Start der Arbeit: 19.03.1
Anmeldedauer: 12 Tage
Anmeldformalitäten: 07.03. (Anmeldung Prüfungsamt) Exposéerstellung: 3 Wochen = 21 Tage Start der Diskussion: 14.02.

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