Wandern in Südtirol

Einige ausgewählteTouren zum Wandern in Südtirol.

Ifinger Umrundung

Start: Taser Alm (Passeiertal, Schenna) auf 1450 m
Länge: 16,5 km
Aufstieg: 1291 HM
Höchster Punkt: Kuhleiten Hütte 2362
Dauer: 5:35 Stunden reine Gehzeit

Über den Taser Höhenweg (Nr. 40, dann Nr. 16) Richtung Streitwalder Alm auf 1560 m.
Weiter auf Weg Nr 19 über Oswaldscharte auf 2323 m zur Kuhleiten Hütte auf 2362 m.
Von der Kuhleiten Hütte auf Weg Nr. 19a und Wiesenweg um die geologische Besonderheit ( Porphyr-Granit-Grenze) herum Richtung Pfiffinger Köpfl, davor rechts herunter auf Weg Nr. 18 (ausgewiesen als „nur für Geübte“) zur Ifinger Scharte auf 2117m.
Weg Nr. 18 absteigen zur Ifinger Hütte auf 1810 m, danach rechts ab über Weg 18a zurück zur Taser Alm.

Der Weg ist an zwei stellen nicht ganz anspuchslos, erfordert aber keine Ausrüstung und ist auch mit normalen Trailrunning-Schuhen machbar. Zwei felsige Abschnitte sind mit Ketten und Stahlseilen zum festhalten gesichert.

 

Karte Markierung rund um den Ifinger

Abb: Kartenausschntt der Markierten Tour

Gleckspitze im Ultental

Start: Weißbrunn (Ultental, hinter St. Gertraud)
Länge: 18,6 km
Aufstieg: 1414 HM
Höchster Punkt: Gleckspitze 2957 m
Dauer: 6:20 Stunden reine Gehzeit

Start vom (großen) Parkplatz am Stausee Weißbrunn. Die Fahrt ins hintere Ultental ist etwas beschwerlich, lohnt jedoch. Nicht nur eine Vielzahl von Felsformationen und unterschiedlichste Gesteinsmaterialien gibt es zu bewundern, auch die Vielfalt der Blütenpflanzen ist die Anstrengung wert. Neben dieser Tour lädt das Ultental zu weiteren (auch weniger anstrengenden) Untrenehmungen ein, z.B. mit dem Weg durch den Urlärchen-Wald. Im August 2021 haben wir am Gipfel in fast 3000 m Höhe einen Schmetterling gesichtet. Viele kleine Seen liegen auf dem Weg. Auf der Hütte gibt es einen ordentlichen Espresso. Unterwegs trifft man auf Haflinger-Herden, die Pferde sind gemütlich und lassen sich streicheln. Große Ziegenherden mit ganz unterschiedlich gefärbten Tieren kommen neugierig näher – anscheinen werden die Ziegen hin und wieder gefüttert.

Der Aufstieg beginnt gemächlich am Parkplatz Weißbrunn See, geht zunächst durch einen malerischen Lärchenwald über den Weg 140 und steigt dann mit dem Weg 103 steil zur Spitze an. Bis zum Gipfelkreuz sind es 1049 Höhenmeter, bei den bleibt es, wenn man den Besuch der Hütte ausspart und auf dem gleichen Weg zurückkehrt. Der Weg zur Hütte lohnt allein durch die vielen unterschiedlichen Blühpflanzen.

 

Schilder zur Gleckspitze im Ultental

Abb: Die Wanderwege im Ultental sind gut beschildert

Abb: Der Blick auf einiger der vielen kleinen Bergseen. Frösche wagen sich noch viele hundert Höhenmeter weiter den Berg hinauf.

markierte Tour Gleckspitze im Ultental

Abb: Kartenausschnitt mit der markierten Tour.

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