Toplogie

Topologie – Methoden der Wirtschaftsinformatik von Null auf Hundert

Eine Topologie (auch: Netzwerktopologie) zeigt, wie Rechner und netzfähige Geräte miteinander verbunden sind. Im Rahmen der Analyse und der Gestaltung von Informationssystemen kommt der Topologie eine besondere Rolle zu, da mit ihr die Komplexität eines vernetzten Gesamtsystems aufgezeigt werden kann.

Topologie im ARIS-Ordnungsrahmen

Im ARIS-Ordnungsrahmen (oder auch: ARIS-Haus) ist die Topologie in der Perspektive „Organisation“ und dort in der Ebene „DV-Konzept“ angesiedelt (Abb. 1). Die Topologie ist keine DV-technische Konkretisierung des Organigramms aus der Ebene „Fachkonzept“, sondern etwas Eigenständiges.

Topologie im ARIS Rahmen

Abb. 1: Einordnung der Topologie in den ARIS-Ordnungsrahmen.

Bestandteile einer Topologie

Eine Topologie besteht aus der Darstellung der Geräte in einem Informationsverbund und ihrer Verbindungen untereinander.

Geräte können Rechner wie Desktop-Rechner und Notebooks, aber auch Smartphones, Tablets bis hin zu Prozessrechnern und intelligenten Sensoren sowie Drucker, Fax und Scanner sein.

Verbindungen können über LAN, WLAN, Funknetze, Funkverbindungen z.B. über 433 MHz oder LoRaWAN hergestellt werden.

Darstellung einer Topologie

Es kommt bei der Darstellung einer Topologie nicht darauf an, möglichst realistische Bildchen zu malen. Es genügt ein Rechteck, das mit seinen Eigenschaften beschriftet ist. Für die Netzverbindungen können einfache Striche verwendet werden. Je mehr Informationen in die Topologie geschrieben werden, desto mehr kann sie der Diskussion unterschiedlicher Fachleute über das zu analysierende oder zu gestaltende Informationssystem liefern.

Abb. 2 zeigt eine Topologie für das Beispiel einer Fallstudie

– Bild folgt –

Abb. 2: Beispiel für eine Topologie

Tipps für die Erstellung einer Topologie

  • verwenden Sie möglichst einfache Sinnbildchen für die Geräte (z.B. einfache Rechtecke)
  • beschriften Sie alle Sinnbildchen
  • Schreiben Sie an die Geräte auch, welche Software darauf läuft.
  • Beschriften Sie die Netzverbindungen mit z.B. den Netz- und Anwendungsprotokollen (z.B. http, https, ftp, mail … ) und um welche Art der Verbindung (LAN, WLAN, Mobilfunk …) es sich handelt.

Quellen

Scheer AW. (1998) Modellierung der einzelnen ARIS-Sichten. In: ARIS — Modellierungsmethoden, Metamodelle, Anwendungen. Springer, Berlin, Heidelberg DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-642-97731-2_2

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